Vor den anstehenden Quartalszahlen von Elastic mehren sich die vorsichtigen Stimmen der Analysten. Mehrere Banken haben ihre Kursziele nach unten korrigiert, obwohl die fundamentale Wachstumsstory im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) intakt scheint. Kann die neue Search-AI-Plattform die Markterwartungen rechtzeitig erfüllen, um den Abwärtstrend der Analystenschätzungen zu stoppen?
Analysten korrigieren Bewertungen
Am vergangenen Freitag senkte Rosenblatt Securities das Kursziel für Elastic von 130 auf 110 US-Dollar, hält jedoch an der Einstufung „Buy“ fest. Dieser Schritt steht im Einklang mit einem breiteren Trend im Softwaresektor. Bereits im Januar reduzierten Experten von Barclays, RBC Capital und Jefferies ihre Erwartungen.
Diese Anpassungen sind weniger auf eine Verschlechterung des Kerngeschäfts zurückzuführen. Vielmehr spiegeln sie eine allgemeine Neubewertung am Markt (Multiple Compression) sowie makroökonomische Bedenken wider. Die langfristigen Wachstumsaussichten für die Such- und KI-Technologien des Unternehmens bleiben aus Sicht der Experten davon unberührt.
Umsatzwachstum und Prognosen im Fokus
Das Unternehmen befindet sich derzeit in der Ruhephase vor der Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal, die voraussichtlich am 26. Februar folgen werden. Anleger blicken gespannt darauf, ob Elastic die eigenen Ziele erreichen kann.
- Umsatzprognose Q3: 437 Mio. – 439 Mio. USD
- Umsatzprognose Gesamtjahr 2026: 1,715 Mrd. – 1,721 Mrd. USD
- Ergebnis je Aktie (Q2, Non-GAAP): 0,64 USD
- Aktienrückkäufe: 500 Mio. USD (autorisiert für das Geschäftsjahr 2026)
Im vorangegangenen Quartal konnte der Umsatz um 16 Prozent auf 423 Millionen US-Dollar gesteigert werden. Das Management reagierte darauf mit einer leichten Anhebung der Gesamtjahresprognose. Für das anstehende Quartal wird eine operative Marge (Non-GAAP) von etwa 17,5 Prozent erwartet.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Elastic?
Strategische Offensive im KI-Bereich
Trotz des Drucks auf die Kursziele treibt Elastic die Integration von generativer KI voran. Im Januar wurde der „Agent Builder“ offiziell verfügbar gemacht. Dieses Tool ermöglicht es Entwicklern, KI-Assistenten zu erstellen, die direkt auf unternehmensinterne Daten zugreifen.
Technische Optimierungen an der Cloud-Infrastruktur auf Amazon Web Services (AWS) sorgten Mitte Januar zudem für eine deutliche Leistungssteigerung. Laut Unternehmensangaben konnte der Durchsatz bei der Datenindexierung um bis zu 50 Prozent erhöht werden, während die Latenzzeiten bei Suchanfragen sanken. Marktbeobachter werten dies als wichtigen Schritt, um Kunden bei der Konsolidierung ihrer IT-Werkzeuge und der Modernisierung ihrer Sicherheitssysteme zu unterstützen.
Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird der Erfolg der laufenden Vertriebsumstrukturierung sein. Elastic versucht damit, verstärkt Großkunden zu gewinnen und die Einführung der neuen KI-Plattform zu beschleunigen. Ob diese Maßnahmen bereits im vergangenen Quartal Früchte getragen haben, wird der Geschäftsbericht am 26. Februar zeigen.
Elastic-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Elastic-Analyse vom 1. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Elastic-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Elastic-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Elastic: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
