Eckert & Ziegler vermeldet einen strategischen Fortschritt bei der Herstellung des Radioisotops Actinium-225. In Zusammenarbeit mit dem tschechischen Institut für Kernphysik (UJF) steigert das Unternehmen das Produktionsvolumen signifikant. Kann dieser Kapazitätsausbau die Marktführerschaft im Bereich der Nuklearmedizin nachhaltig festigen?
Die wesentlichen Fakten der Meldung:
* Produktionssteigerung: Kapazitäten für Actinium-225 massiv erweitert.
* Partnerschaft: Kooperation mit dem tschechischen Institut UJF gesichert.
* Anwendung: Fokus auf zielgerichtete Alpha-Therapien (TAT) gegen Krebs.
* Finanzlage: Vorläufiges EBIT 2025 auf ca. 78 Mio. € gesteigert.
Schlüsselkomponente für die Krebstherapie
Actinium-225 gilt als zentraler Hoffnungsträger für die zielgerichtete Alpha-Therapie (TAT). Diese Methode zerstört Tumorzellen präzise durch energiereiche Strahlung, während umliegendes gesundes Gewebe aufgrund der kurzen Reichweite weitgehend geschont wird. Die globale Nachfrage übersteigt das Angebot derzeit deutlich, da zahlreiche neue klinische Studien auf dieses Isotop angewiesen sind. Durch die kontinuierliche Produktion in hoher Reinheit adressiert das Unternehmen diese Knappheit direkt.
Die Zusammenarbeit mit dem tschechischen Partnerinstitut sichert Eckert & Ziegler den Zugriff auf spezialisierte kernphysikalische Infrastruktur. Diese Ergänzung der bestehenden Kapazitäten ist ein notwendiger Schritt, um die weltweite Versorgungssicherheit mit hochreinen Radionukliden zu verbessern.
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Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2025
Die operative Expansion erfolgt vor dem Hintergrund einer stabilen Geschäftsentwicklung. Für das abgelaufene Jahr 2025 wies das Unternehmen einen vorläufigen Umsatz von rund 312 Millionen Euro aus, was einer Steigerung gegenüber den 295,8 Millionen Euro des Vorjahres entspricht. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen verbesserte sich im gleichen Zeitraum von 65,9 Millionen Euro auf etwa 78 Millionen Euro.
Der Ausbau im Bereich der medizinischen Radioisotope bleibt dabei der wesentliche Treiber. Die internationale Pharmaindustrie ist bei der Entwicklung neuer Medikamente auf zuverlässige Materiallieferanten angewiesen, da Zulassungsverfahren oft langfristige Lieferzusagen erfordern.
Die Sicherung der Infrastruktur durch die tschechische Partnerschaft ermöglicht Eckert & Ziegler nun den Abschluss solcher langfristigen Verträge. Mit der erreichten kontinuierlichen Verfügbarkeit von Actinium-225 positioniert sich der Konzern als systemkritischer Zulieferer in der globalen Lieferkette für moderne Onkologie-Therapeutika.
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