Eckert & Ziegler setzt auf den Zukunftsmarkt der Radiopharmazie. Während das klassische Isotopengeschäft pausiert, treibt das Medical-Segment das Wachstum voran. Der Konzern festigt seine Rolle als Zulieferer für moderne Krebstherapien.
Wachstum im Medical-Segment
Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz um sieben Prozent auf 72,9 Millionen Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis sank parallel dazu leicht auf 16 Millionen Euro. Unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 10,4 Millionen Euro.
Das Medical-Segment erwies sich dabei als wichtigster Treiber. Es steuerte 41,5 Millionen Euro zum Konzernumsatz bei. Hingegen sank der Erlös im Isotopengeschäft um sieben Prozent auf 31,5 Millionen Euro.
Strategie gegen den Krebs
Das Management setzt große Hoffnungen auf Actinium-225. Dieses Isotop ermöglicht eine präzise Zerstörung von Tumorzellen. Gemeinsam mit dem tschechischen Institut UJF baut der Konzern die Produktionskapazitäten weiter aus.
Für das Gesamtjahr 2026 bleibt der Vorstand optimistisch. Er peilt einen Umsatz von rund 320 Millionen Euro an. Das bereinigte Betriebsergebnis soll etwa 80 Millionen Euro erreichen.
Die Aktie beendete die Handelswoche bei 15,41 Euro. Auf Sicht von sieben Tagen steht damit ein leichtes Plus. Mit einem RSI von 50,0 notiert das Papier aktuell neutral.
In der kommenden Woche rücken die branchenweiten Investitionen in neue Behandlungsmethoden wieder stärker in den Blickpunkt. Das etablierte Isotopengeschäft dient dabei als stabile Basis für die Expansion. Eckert & Ziegler will seine Marktstellung durch die neuen Wirkstoffe festigen.
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