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Symbolbild, KI-generiert

E.ON Aktie: 1,34 Milliarden Gewinn im Q1

E.ON übertrifft Analystenerwartungen im ersten Quartal mit gestiegenem Gewinn und EBITDA, trotz wetterbedingt geringerer Investitionen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bereinigter Konzernüberschuss steigt um sieben Prozent
  • Netzgeschäft bleibt stabil auf Vorjahresniveau
  • Infrastrukturlösungen legen um 16 Prozent zu
  • Geplante Ovo-Übernahme rückt näher

Strenge Kälte in Deutschland bremste zwar den Netzausbau, konnte die Bilanz von E.ON jedoch nicht einfrieren. Der Energiekonzern startete mit einem Gewinnplus in das neue Geschäftsjahr und übertraf im ersten Quartal die Prognosen der Analysten.

Operative Zuwächse in den Kernsegmenten

Das bereinigte EBITDA stieg in den ersten drei Monaten um zwei Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Ein wesentlicher Treiber war die Effizienz in den bestehenden Strukturen, die das Ergebnis trotz eines volatilen Marktumfelds stützte.

Der bereinigte Konzernüberschuss entwickelte sich mit einem Zuwachs von sieben Prozent noch dynamischer. Unterm Strich verbuchte das Unternehmen einen Gewinn von 1,34 Milliarden Euro.

In den einzelnen Sparten zeigte sich ein gemischtes, aber stabiles Bild. Während das Netzgeschäft mit 2,1 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau verblieb, legte der Bereich für Infrastrukturlösungen um 16 Prozent zu. Dieses Segment steuerte 240 Millionen Euro zum operativen Ergebnis bei.

Wetterbedingte Bremsspuren bei Investitionen

Der frostige Jahresbeginn hinterließ deutliche Spuren in der Investitionsrechnung. Die Ausgaben sanken um sieben Prozent auf 1,4 Milliarden Euro, da viele Baumaßnahmen witterungsbedingt ruhen mussten.

An der langfristigen Strategie rüttelt das Management deshalb nicht. Bis zum Jahr 2030 plant der Konzern weiterhin Investitionen in Höhe von 48 Milliarden Euro, wobei der Fokus massiv auf der Modernisierung der Energienetze liegt.

Fokus auf Expansion in Großbritannien

Parallel dazu rückt die geplante Übernahme von Ovo Energy in Großbritannien in den Mittelpunkt. Der Zukauf soll die Marktposition auf der Insel nachhaltig stärken und wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2026 abgeschlossen.

Finanzchefin Nadia Jakobi bekräftigte das Ziel, bis Ende des Jahrzehnts jährlich um sechs Prozent zu wachsen. Für das laufende Gesamtjahr rechnet der Vorstand weiterhin mit einem EBITDA von bis zu 9,6 Milliarden Euro.

Die Anleger zeigten sich zufrieden mit der operativen Kontinuität. Die Aktie legte am Mittwoch um 3,5 Prozent auf 18,80 Euro zu.

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