Der Vermögensverwalter DWS forciert sein Wachstum in den Bereichen passive Anlagestrategien und alternative Investments. Mit der Einführung eines neuen Verteidigungs-ETFs reagiert das Unternehmen auf aktuelle Markttrends und schärft sein Profil im globalen Wettbewerb. Doch rechtfertigt die strategische Neuausrichtung das aktuelle Kursniveau?
Fokus auf Verteidigung und Cybersicherheit
Seit dem 19. Februar wird der neue Xtrackers Europe Defense Technologies ETF an der Nasdaq gehandelt. Der Fonds bildet gezielt Unternehmen aus den Sektoren Verteidigung, Raumfahrt und Cybersicherheit ab. Dieser Schritt verdeutlicht die Ambition, die globale Reichweite der Asset-Management-Sparte zu vergrößern und flexibel auf die sich wandelnden Präferenzen der Anleger zu reagieren. Die Expansion in diese speziellen Marktsegmente ist Teil einer breiteren Initiative, um durch innovative Produkte zusätzliche Impulse für die Geschäftsentwicklung zu setzen.
Chartbild und wichtige Marken
An der Börse zeigt sich die Aktie heute mit einem Rückgang von 1,15 Prozent bei 60,05 Euro etwas schwächer. Dennoch bleibt die mittelfristige Bilanz positiv: Seit Jahresbeginn konnte der Wert um 6,76 Prozent zulegen, auf Sicht von zwölf Monaten steht sogar ein Plus von 28,15 Prozent zu Buche.
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Der Kurs notiert derzeit rund 11,7 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt von 53,74 Euro, was den bestehenden Aufwärtstrend unterstreicht. Das Ende Januar erreichte 52-Wochen-Hoch von 63,35 Euro dient dabei als markanter Widerstand, von dem sich der Titel zuletzt wieder etwas entfernt hat. Mit einem RSI von 49,0 bewegt sich das Papier momentan in einem neutralen Bereich, was auf eine kurzfristige Konsolidierung hindeutet.
Ausblick auf die Bilanzzahlen
Für die weitere Kursentwicklung dürften die kommenden Wochen entscheidend sein. Am 12. März 2026 veröffentlicht das Unternehmen den Geschäftsbericht für das Jahr 2025. Investoren erwarten hier handfeste Daten zur finanziellen Performance und weitere Details zur langfristigen Strategie. Diese Veröffentlichung sowie die Hauptversammlung am 3. Juni 2026 werden zeigen, ob die Wachstumsinitiativen im passiven Sektor bereits Früchte tragen und die Bewertung der Aktie nachhaltig stützen können.
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