Für DWS-Aktionäre wird es heute teuer – zumindest auf dem Papier. Die Aktie des Vermögensverwalters wird erstmals ohne Dividendenanspruch gehandelt. Der Kurs fällt um 3,03 Prozent auf 59,25 Euro. Das ist der planmäßige Dividendenabschlag.
Dividende steigt kräftig
Die Ausschüttung liegt bei 3,00 Euro je Aktie. Das sind 36,36 Prozent mehr als im Vorjahr (2,20 Euro). Die Zahlung erfolgt am 8. Juni. Wer die Aktie bis Mittwoch hielt, bekommt das Geld. Seit acht Jahren hat DWS die Dividende kein einziges Mal gesenkt – zuletzt gab es acht Erhöhungen in Folge.
Die gestrige Hauptversammlung in Frankfurt gab grünes Licht. Die Aktionäre entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat. Zudem wählten sie EY zum neuen Prüfer.
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Solides erstes Quartal
Die Dividendenerhöhung ruht auf einer starken operativen Basis. Im ersten Quartal 2026 stiegen die Erträge um 9 Prozent auf 821 Millionen Euro. Gleichzeitig sanken die Kosten von 469 auf 444 Millionen Euro. Das Management hat also die Effizienz verbessert.
Kurs trotz Abschlag im Plus
Der heutige Rückgang ist technisch bedingt. Auf Jahressicht steht die DWS-Aktie noch immer 16,52 Prozent im Plus. Das 52-Wochen-Hoch liegt bei 65,40 Euro, das Tief bei 46,40 Euro. Mit 59,25 Euro notiert der Titel 5,29 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt. Der RSI von 43 zeigt eine neutrale Tendenz.
Die Dividendenrendite liegt bei rund 5 Prozent – ein starkes Signal für einkommensorientierte Anleger. Zusammen mit der soliden Kostenkontrolle dürfte die Aktie ihren Wert langfristig halten. Der nächste Test folgt mit den Halbjahreszahlen im August.
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