DuPont de Nemours erreichte am 9. Januar ein neues Schlusskurs-Allzeithoch von $43,81 – ein Ergebnis der jüngsten, radikalen Umstrukturierung. Das Unternehmen hat sich durch mehrere Veräußerungen deutlich verschlankt und fokussiert nun stärker auf margenstärkere Spezialmaterialien in den Bereichen Wasser und Gesundheitswesen. Dennoch bleibt die Anlegerstimmung gespalten.
Wesentliche Schritte der Neuausrichtung
– Abspaltung des Elektronikgeschäfts in das neue Unternehmen Qnity Electronics (abgeschlossen).
– Geplanter Verkauf des Aramids-Geschäfts (u. a. Marken wie Kevlar und Nomex) für rund $1,8 Mrd.
– Konzentration auf Wachstumsmärkte wie Wasserknappheit und medizinische Innovationen.
Die Umstrukturierung
DuPont hat eine mehrjährige Transformation abgeschlossen, um das Konglomerat abzuspecken und sich auf Spezialmaterialien zu konzentrieren. Die Marktbewertung reflektiert nun die Frage, wie attraktiv das schlankere Geschäftsmodell ist. Das Management nennt eine Pro‑forma‑Umsatzerwartung von rund 6,84 Mrd. US‑Dollar für 2025 und setzt auf stabile Erträge aus den fokussierten Märkten.
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Widersprüchliche Marktsignale
Institutionelle Investoren reagieren unterschiedlich: Cerity Partners baute die Beteiligung im dritten Quartal um 37,0 % aus, während Nisa Investment Advisors ihre Position um 16,8 % reduzierte (Verkauf von 28.975 Aktien). Analystenseitig bleibt die Konsensmeinung ein „Moderate Buy“, doch mehrere Analysten senkten zuletzt ihre Kursziele. Zudem weist die Aktie aktuell ein Zacks‑Ranking von #5 (Strong Sell) auf, nachdem Analysten die Gewinnschätzungen für das laufende Quartal deutlich nach unten revidiert haben.
Rückkäufe, Insider und Ausblick
Der Aufsichtsrat genehmigte ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von $2,0 Mrd., was auf Vertrauen in die Cash‑Generierung nach der Restrukturierung hindeutet. Gleichzeitig meldeten Unternehmensmeldungen Insiderverkäufe: CEO Lori Koch und SVP Erik T. Hoover haben Ende 2025 Teile ihrer Bestände veräußert. Diese Transaktionen waren nicht als großflächiges Abstoßen dargestellt, bilden aber einen beobachteten Datenpunkt.
Konkret wird der Kursverlauf nun von drei Faktoren abhängen: der Umsetzung und dem Abschluss des Aramids‑Verkaufs, den kommenden Quartalszahlen und weiteren Analystenrevisionen. Bestätigen Margen und Umsätze die neuen Prognosen, dürfte das den Kurs stützen; fallen die Gewinnschätzungen weiter, ist mit zusätzlichem Druck zu rechnen.
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