Duke Energy setzt alles auf eine Karte: den massiven Stromhunger der künstlichen Intelligenz. Mit einem Rekord-Investitionsplan von 103 Milliarden US-Dollar will der Energieversorger seine Kapazitäten massiv ausbauen, um den Bedarf neuer Rechenzentren zu decken. Kann der Versorger-Riese durch diese strategische Neuausrichtung sein Wachstumstempo dauerhaft steigern?
- Rekord-Investition: 103 Milliarden US-Dollar für den Zeitraum 2026 bis 2030.
- KI-Treiber: Rechenzentren machen voraussichtlich 75 % des Lastwachstums bis Ende des Jahrzehnts aus.
- Starke Bilanz: Bereinigter Gewinn je Aktie stieg 2025 um 7 % auf 6,31 US-Dollar.
- Dividende: Ex-Tag am morgigen Freitag (1,065 US-Dollar pro Aktie).
Großoffensive für das digitale Zeitalter
Der Kern der neuen Strategie ist der größte regulierte Kapitalplan in der Geschichte der US-Versorgungsbranche. Das Unternehmen reagiert damit unmittelbar auf die Expansionspläne der Tech-Giganten. Allein im vierten Quartal sicherte sich Duke Energy neue Verträge für Rechenzentren mit einer Leistung von 1,5 Gigawatt (GW) – darunter Schwergewichte wie Microsoft und Compass Datacenters.
Damit wächst der Auftragsbestand für diesen Sektor auf insgesamt 4,5 GW an. Die Pipeline für potenzielle weitere Projekte ist mit rund 9 GW sogar doppelt so groß. Um diese Lasten bewältigen zu können, plant das Unternehmen bis 2031 zusätzliche Erzeugungskapazitäten von 14 GW, wobei der Fokus auf Erdgas und modernen Batteriespeichern liegt.
Zahlen übertreffen Erwartungen
Die finanzielle Basis für diese Expansion scheint solide. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 lieferte Duke Energy einen bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) von 6,31 US-Dollar ab und landete damit am oberen Ende der eigenen Prognose. Besonders das vierte Quartal überraschte positiv: Der Umsatz kletterte auf 7,94 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen deutlich.
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Für das laufende Jahr 2026 gibt sich das Management zuversichtlich und peilt ein EPS zwischen 6,55 und 6,80 US-Dollar an. Langfristig soll der Gewinn jährlich um fünf bis sieben Prozent wachsen. Ab 2028 rechnet das Unternehmen sogar damit, sich dauerhaft in der oberen Hälfte dieser Wachstumsspanne zu bewegen.
Analysten heben die Daumen
Die Reaktion der Wall Street ließ nicht lange auf sich warten. Goldman Sachs hob das Kursziel nach Vorlage der Pläne leicht auf 142 US-Dollar an und bestätigte die Kaufempfehlung. Auch BMO Capital sieht weiteres Potenzial und schraubte das Ziel von 132 auf 136 US-Dollar nach oben. Die Experten loben vor allem die klare Wachstumsvision, die durch den KI-Boom untermauert wird.
Für kurzfristig orientierte Anleger ist zudem der morgige Freitag, der 13. Februar, entscheidend. Die Aktie wird an diesem Tag „ex Dividende“ gehandelt. Wer die Quartalsausschüttung von 1,065 US-Dollar je Aktie erhalten möchte, muss den Wert heute im Depot führen. Die Auszahlung ist für den 16. März geplant.
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