Startseite » Cyber Security » DroneShield: RfLink in TAK-Plattform integriert

DroneShield: RfLink in TAK-Plattform integriert

DroneShield liefert an die US-Luftwaffe und integriert seine Software in militärische Netzwerke. Umsatz und Auftragsbestand steigen deutlich.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Lieferung an US-Luftwaffe abgeschlossen
  • Software-Plugin für TAK-Plattform integriert
  • Umsatzplus von 121 Prozent im Quartal
  • Neue Unternehmensspitze übernimmt Führung

194 Prozent Kursplus auf Jahressicht sprechen eine klare Sprache. DroneShield hat sich als fester Akteur in der Drohnenabwehr etabliert. Aktuell konsolidiert die Aktie bei 2,19 Euro, rund 40 Prozent unter ihrem Rekordhoch. Operativ drückt das Unternehmen derweil weiter aufs Tempo.

Software-Integration und US-Militärauftrag

Ein zentraler Baustein der aktuellen Strategie ist das neue Software-Update für das RfLink-System. Dieses fungiert nun als Plugin für die TAK-Plattform der US-Regierung. Bediener erhalten dadurch ein gemeinsames, taktisches Lagebild in Echtzeit. Die Sensorik zur Drohnenabwehr lässt sich so nahtlos in bestehende militärische Netzwerke einbinden.

Parallel dazu meldet das Unternehmen den Abschluss einer wichtigen Lieferung. Die US-Luftwaffe erhielt fristgerecht spezialisierte Ausrüstung, darunter die Systeme DroneGun Mk4A und RfPatrol. Solche Aufträge untermauern den Anspruch, kritische Infrastruktur abzusichern. Um Lieferketten zu verkürzen, baut der Konzern aktuell lokale Produktionsstätten in den USA und der EU auf.

Volle Auftragsbücher und neue Führung

Die finanzielle Basis für diese Expansion steht. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um 121 Prozent auf 74,1 Millionen Australische Dollar (AUD). Für das laufende Jahr liegen bereits feste Zusagen über knapp 155 Millionen AUD vor.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei DroneShield?

Das Management blickt auf eine Vertriebspipeline im Wert von 2,2 Milliarden AUD. Ein besonderes Augenmerk liegt auf wiederkehrenden Einnahmen. Das Software-as-a-Service-Geschäft steuerte im Auftaktquartal 5,1 Millionen AUD bei. Um die hohe Nachfrage zu bedienen, soll die jährliche Produktionskapazität bis Ende 2026 massiv steigen.

Den strategischen Kurs verantwortet künftig eine neu formierte Spitze. Angus Bean hat den Posten des Chief Executive Officer übernommen, Hamish McLennan rückt als designierter Chairman in den Verwaltungsrat. Sie übernehmen ein schuldenfreies Unternehmen mit einem Barbestand von über 200 Millionen AUD.

Am 29. Mai 2026 präsentiert der Vorstand auf der Hauptversammlung in Sydney die detaillierte Roadmap für das restliche Geschäftsjahr. Charttechnisch bewegt sich die Aktie aktuell in ruhigem Fahrwasser. Mit einem Kurs von 2,19 Euro notiert das Papier knapp über der 200-Tage-Linie bei 2,08 Euro. Hält diese Unterstützung, bleibt der langfristige Aufwärtstrend intakt.

Anzeige

DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 1. Mai liefert die Antwort:

Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu DroneShield

DroneShield Chart