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DroneShield Aktie: Starkes Momentum

Der Drohnenabwehrspezialist meldet erstmals schwarze Zahlen mit starkem Umsatz- und Gewinnwachstum und treibt die Produktionskapazität durch eine neue europäische Fabrik massiv hoch.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Erstmals profitables Geschäftsjahr mit Umsatzplus von 276%
  • Neue Produktionsstätte in Europa für 2026 geplant
  • Auftragspipeline wuchs auf 2,3 Milliarden Dollar
  • Feste Aufträge für 2026 belaufen sich auf 104 Mio. Dollar

DroneShield hat 2025 erstmals Gewinne geschrieben – und das gleich mit Nachdruck. Ein Umsatzplus von 276 Prozent auf 216,5 Millionen australische Dollar und ein Gewinnsprung von 367 Prozent auf 3,5 Millionen Dollar markieren eine fundamentale Trendwende für den australischen Drohnenabwehrspezialisten. Die Aktie setzt ihren Aufwärtstrend fort und notiert aktuell rund 25 Prozent über dem Stand vor 30 Tagen.

Europäische Fertigung als strategischer Hebel

Der operative Schritt, der Anleger diese Woche besonders beschäftigt, ist der Aufbau einer eigenen Produktionsstätte in Europa. DroneShield begründet den Schritt mit dem wachsenden Trend zur regionalen Beschaffung innerhalb der EU – Stichwort Versorgungssicherheit und souveräne Rüstungskapazitäten. Die Auslieferung aus der neuen Anlage ist für Mitte 2026 geplant.

Das Ziel ist ambitioniert: Die kombinierte jährliche Produktionskapazität soll von rund 500 Millionen australischen Dollar im Jahr 2025 auf 2,4 Milliarden Dollar bis Ende 2026 wachsen. Der europäische Aufrüstungsplan „ReArm Europe / Readiness 2030″ spielt dem Unternehmen dabei in die Hände.

Auftragsbücher füllen sich rapide

Die Zahlen hinter dem Wachstum sind konkret. DroneShield sicherte sich zuletzt sechs neue Aufträge im Gesamtvolumen von 21,7 Millionen Dollar sowie einen europäischen Militärvertrag über 49,6 Millionen Dollar – der zweitgrößte Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte. Gegenstand des Vertrags sind tragbare Drohnenabwehrsysteme, Zubehör und Software-Updates; Lieferung und Zahlung sollen vollständig im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden.

Die Projektpipeline wuchs innerhalb eines einzigen Monats auf 2,3 Milliarden Dollar – allein 78 Projekte in Europa mit einem Volumen von 1,2 Milliarden Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 liegen bereits fest gebuchte Aufträge in Höhe von 104 Millionen Dollar vor.

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Vom Auftragsgewinn zur Lieferfähigkeit

Neben der Fertigungsexpansion skaliert DroneShield auch personell. In Sydney wurden 3.000 Quadratmeter Produktionsfläche und 2.500 Quadratmeter für Forschung und Entwicklung hinzugefügt. Mit Michael Powell wurde zudem ein neuer Chief Operating Officer mit über 25 Jahren Erfahrung in der Verteidigungs- und Raumfahrtbranche verpflichtet.

Das Geschäftsmodell entwickelt sich dabei gezielt weiter: Hardware-Verkäufe werden zunehmend durch SaaS-Abonnements ergänzt, die planbarere Einnahmeströme schaffen sollen. Die Bruttomarge lag 2025 bei knapp 65 Prozent – ein Wert, der den Margenfokus des Managements unterstreicht.

Mit 104 Millionen Dollar an gesicherten Aufträgen für 2026 verlagert sich die zentrale Herausforderung nun von der Akquise zur Ausführung: Produktion hochfahren, Liefertermine einhalten, gebuchte Gewinne in tatsächlichen Cashflow verwandeln. Das größte Risiko bleibt dabei die Trägheit staatlicher Beschaffungszyklen, die Zeitpläne verschieben können.

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Diskussion zu DroneShield

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.