Technologisch rüstet DroneShield massiv auf. An der Börse erleben Anleger aktuell das genaue Gegenteil. Der Spezialist für Drohnenabwehr hat ein umfangreiches Software-Update veröffentlicht. Der Aktienkurs reagiert darauf kaum und setzt seine Abwärtsbewegung fort.
Fokus auf Software
Die Entwickler reagieren auf immer agilere First-Person-View-Drohnen. Anstatt teure neue Hardware zu verkaufen, wertet das Unternehmen bestehende Systeme auf. Das Q3-Update bringt einen konkreten Leistungssprung. Die Geschwindigkeit der Zielverfolgung steigt um 58 Prozent.
Parallel dazu verbessert sich die Richtungsgenauigkeit der Hardware um 15 Prozent. Bediener können Funksignale nun auch in überlasteten Lufträumen deutlich präziser orten.
Autark im Feld
Ein wichtiges Detail betrifft die Kommando-Software. Kunden in Hochsicherheitsbereichen können Updates nun per Wechseldatenträger einspielen. Eine ständige Internetverbindung entfällt. Die Folge: weniger Angriffsfläche.
Nutzer laden obendrein eigene Offline-Karten für abgelegene Einsatzorte hoch. Das System unterstützt nun auch Sprachschnittstellen auf Deutsch und Ukrainisch. Damit passt sich die Software an die realen Bedingungen moderner Konflikte an.
Kurseinbruch trotz Milliardenmarkt
Die kommerziellen Aussichten scheinen intakt. Branchenschätzungen taxieren den globalen Markt für Drohnenabwehr bis Anfang der 2030er Jahre auf über 15 Milliarden US-Dollar. DroneShield bedient dabei ausschließlich den Militär- und Sicherheitssektor.
An der Börse herrscht dennoch tiefe Skepsis. Am Donnerstag fiel das Papier um weitere vier Prozent auf 1,39 Euro. Seit Jahresbeginn hat der Titel damit knapp 30 Prozent an Wert verloren.
Vom 52-Wochen-Hoch bei 3,65 Euro ist die Aktie weit entfernt. Der Abstand beträgt aktuell massive 61 Prozent. Auch die gleitenden Durchschnitte signalisieren einen intakten Abwärtstrend.
Das Management muss nun beweisen, dass die technologische Aufrüstung in neue Aufträge mündet. Die 200-Tage-Linie bei 2,00 Euro bleibt vorerst völlig außer Reichweite. Hält der Verkaufsdruck an, rückt das Tief vom vergangenen November bei 0,82 Euro als nächste charttechnische Unterstützung in den Fokus.
DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 9. Juli liefert die Antwort:
Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
