Der australische Spezialist für Drohnenabwehr baut sein Geschäftsmodell grundlegend um. Statt sich auf unregelmäßige Hardware-Verkäufe zu verlassen, rückt das Unternehmen planbare Software-Abonnements in den Fokus. Die jüngsten Finanzdaten belegen, dass diese Strategie aufgeht und gleichzeitig eine massive Ausweitung der Produktion erfordert.
Software sorgt für Stabilität
Im Zentrum der Neuausrichtung stehen die Software-as-a-Service (SaaS) Erlöse. Diese kletterten im Jahr 2025 um 312 Prozent auf 11,6 Millionen Australische Dollar (AUD). Für 2026 hat sich das Unternehmen bereits wiederkehrende Software-Einnahmen von über 18 Millionen AUD vertraglich gesichert.
Diese Entwicklung schafft ein stabiles Fundament. Reine Hardware-Anbieter im Verteidigungssektor leiden oft unter langen und unregelmäßigen Beschaffungszyklen. Durch die Einbettung von Software-Abos in neue Hardware-Verträge generiert DroneShield nun kontinuierliche Einnahmen. Bis 2030 soll der SaaS-Bereich mehr als 30 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen.
Milliarden-Pipeline und Europa-Fokus
Das Software-Wachstum stützt sich weiterhin auf eine breite Hardware-Basis. Der Gesamtumsatz stieg 2025 um 277 Prozent auf 216,5 Millionen AUD, während der Nettogewinn auf 3,5 Millionen AUD anwuchs. Aktuell verzeichnet DroneShield eine Pipeline von rund 300 potenziellen Aufträgen in 50 Ländern mit einem Gesamtwert von 2,3 Milliarden AUD.
Europa bildet dabei den wichtigsten Markt und generierte im vergangenen Jahr 45 Prozent des Gesamtumsatzes. Geopolitische Faktoren wie der Krieg in der Ukraine und russische Angriffe auf europäisches Territorium treiben die Nachfrage strukturell an. Allein die europäische Vertriebspipeline belief sich im Februar 2026 auf 1,2 Milliarden US-Dollar.
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Massive Ausweitung der Kapazitäten
Um die hohe Nachfrage zu bedienen, plant das Management eine drastische Ausweitung der Fertigung. Die jährliche Produktionskapazität soll bis Ende 2026 von rund 500 Millionen US-Dollar auf 2,4 Milliarden US-Dollar steigen. Ein wesentlicher Teil davon wird künftig in Europa stattfinden.
Das neue europäische Hauptquartier in Amsterdam dient dafür als operatives Zentrum. Eine lokale Produktion ist eine zwingende Voraussetzung, um die strengen Beschaffungsrichtlinien europäischer Verteidigungsbehörden im Rahmen der ReArm-Europe-Initiative zu erfüllen. Die ersten in Europa gefertigten Systeme sollen bis Mitte dieses Jahres ausgeliefert werden.
Ein wichtiger Prüfstein für das Unternehmen wird nun die Umwandlung der geplanten Auslieferungen im ersten Quartal 2026 in tatsächlichen operativen Cashflow sein. Ein Erfolg an dieser Stelle würde beweisen, dass die jüngste Profitabilität nachhaltig ist. Weitere strategische Details zum Ausbau der europäischen Produktion wird das Management auf der Hauptversammlung am 29. Mai 2026 präsentieren.
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