Nach der starken Rally der vergangenen Monate hat DroneShield Anfang Februar deutlich zurückgesetzt. Auslöser war das Update zum vierten Quartal, das zwar kräftiges Wachstum zeigte, aber offenbar auch Gewinnmitnahmen begünstigte. Entscheidend ist jetzt, ob die nächste Berichtsrunde neue Impulse liefert.
- Umsatz mit Kunden im Geschäftsjahr 2025: 216,5 Mio. A$ (+277% zum Vorjahr)
- SaaS-Umsatz 2025: 11,6 Mio. A$ (+312%)
- Für 2026 zugesagte Erlöse („committed revenue“): 95,6 Mio. A$ (höchster Start-Backlog der Firmengeschichte)
- Globale Sales-Pipeline (Januar): 2,09 Mrd. A$ (nach 2,55 Mrd. A$ im Oktober)
Zahlen: Starkes Wachstum, gemischte Signale
Im Geschäftsjahr 2025 hat DroneShield die operative Größenordnung spürbar ausgeweitet. Besonders auffällig: Der Umsatz mit Kunden sprang auf 216,5 Mio. A$ und lag damit 277% über dem Vorjahr. Auch das SaaS-Geschäft legte kräftig zu und stieg um 312% auf 11,6 Mio. A$.
Zum Start in das neue Geschäftsjahr meldete das Unternehmen für 2026 zugesagte Erlöse von 95,6 Mio. A$ – laut eigenen Angaben der höchste Eröffnungs-Backlog in der Unternehmenshistorie. Gleichzeitig fiel jedoch die globale Sales-Pipeline: Im Januar lag sie bei 2,09 Mrd. A$, nachdem sie im Oktober noch 2,55 Mrd. A$ betragen hatte. Genau dieser Rückgang zog zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich.
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Warum die Aktie trotzdem nachgab
Der Verkaufsdruck nahm Anfang Februar zu, nachdem das Quartalsupdate am 27. Januar veröffentlicht wurde. Trotz der starken Kennzahlen fehlten im Update offenbar neue, kursrelevante Treiber, die nach dem kräftigen Lauf eine weiterhin hohe Bewertung untermauern. In diesem Umfeld reichten solide Fortschritte offenbar nicht aus, um weitere Käufer anzuziehen – und einige Anleger sicherten Gewinne.
Branche bleibt im Rückenwind – Timing zählt
Das Umfeld für Anti-Drohnen-Lösungen bleibt laut Bericht grundsätzlich robust, weil die Nachfrage mit zunehmenden globalen Sicherheitsrisiken anzieht. Für die weitere Entwicklung spielen vor allem Verteidigungsausgaben und der Zeitpunkt staatlicher Auftragsvergaben eine zentrale Rolle. Kommen zeitnah neue größere Vertragsabschlüsse, könnte das der Aktie wieder Schub geben.
Am 24. Februar will DroneShield den vorläufigen sowie den Jahresbericht veröffentlichen – das dürfte der nächste Termin werden, an dem der Markt die Wachstumsstory und die Pipeline-Entwicklung neu einpreist.
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