Morgen startet in Paris die Rüstungsmesse Eurosatory. Für DroneShield ist das Event ein entscheidender Termin. Das Unternehmen will von Europas massiver Aufrüstung profitieren. Die Börse positioniert sich bereits.
Am Freitag sprang der Kurs um 5,52 Prozent auf 1,78 Euro. Das bringt etwas Ruhe nach einer volatilen Phase. Auf Monatssicht notiert das Papier noch immer rund 12 Prozent im Minus. Die Messe in Paris bietet nun eine Bühne für neue Aufträge.
Produktion in Europa als Trumpf
Die Europäische Union plant Investitionen in Rekordhöhe. Das Programm „ReArm Europe“ umfasst rund 800 Milliarden Euro für die kommenden vier Jahre. DroneShield hat sich darauf vorbereitet. Das Unternehmen eröffnete kürzlich seine erste Produktionslinie innerhalb der EU.
Europäische Militärs fordern zunehmend regionale Fertigung. Sie wollen sichere Lieferketten. Mit der lokalen Montage senkt DroneShield die Lieferzeiten deutlich. Das erhöht die Chancen auf lukrative Regierungsaufträge. Auf der Messe stehen nun wichtige bilaterale Gespräche an.
Schatten über dem US-Erfolg
Operativ läuft das Geschäft. Kürzlich sicherte sich der Konzern einen US-Auftrag über knapp 25 Millionen Dollar. Ein Ermittlungsverfahren bremst die Euphorie allerdings. Die australische Aufsichtsbehörde ASIC prüft alte Unternehmensmeldungen und Aktienverkäufe aus dem November 2025.
DroneShield kooperiert nach eigenen Angaben vollumfänglich. Die Folge: Ein regulatorischer Überhang bleibt bestehen. Viele Investoren agieren deshalb vorsichtig.
Blick auf die Charttechnik
Technisch hellt sich das Bild leicht auf. Der RSI-Wert liegt bei 41. Damit verlässt die Aktie den überverkauften Bereich. Der nächste starke Widerstand wartet am 50-Tage-Durchschnitt bei 2,05 Euro.
In der neuen Handelswoche rücken nun mögliche Messe-Deals in den Fokus. Meldet DroneShield in Paris neue Partnerschaften, dürfte der Kurs diese Widerstandsmarke direkt testen.
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