DroneShield richtet seine unternehmerischen Abläufe im laufenden zweiten Halbjahr verstärkt auf die fristgerechte Umsetzung bestehender Lieferverträge aus.
Nachdem das Unternehmen vor gut einer Woche das für das Geschäftsjahr 2026 gesicherte Auftragsvolumen anhob, rücken operative Fristen und technische Systemerweiterungen in den Mittelpunkt. An der Börse notiert die Aktie am heutigen Mittwoch bei 1,02 Euro, was einem leichten Tagesverlust von 1,7 Prozent entspricht.
Erweiterung der Systemarchitektur und erste RfRecon-Aufträge
Bei der Weiterentwicklung der Produktpalette setzt DroneShield auf die Einbindung externer Technologien in das eigene Portfolio. Am 14. September gab das Unternehmen die Erweiterung seiner offenen Gegen-Drohnen-Architektur bekannt.
Durch eine Kooperation wird der hochenergetische Laser-Effektor Fractl von AIM Defence in das System integriert. Dieser Schritt erweitert das Spektrum des Herstellers über die bisherigen Schwerpunkte aus Hochfrequenzsensorik, elektronischer Kampfführung sowie Führungs- und Kontrollsystemen hinaus.
Gleichzeitig verzeichnet das Unternehmen Fortschritte bei der Vermarktung neuer eigener Entwicklungen. Für das mit künstlicher Intelligenz arbeitende System RfRecon konnte der erste Auftrag verbucht werden. Die Auslieferung der dazugehörigen Hardware an einen militärischen Endkunden in Westeuropa soll bis zum Ende des Jahres 2026 abgeschlossen sein.
Feste Umsatzbasis und Wechsel auf Führungsebene
Dass die Umsetzung geschlossener Verträge zügig vorangehen kann, zeigte die Abnahme von Drohnenabwehrsystemen durch das US-Militär. Im Rahmen der JIATF-401-Vereinbarung wurden Einheiten des Typs DroneSentry-X Mk2 auf Infantry Squad Vehicles montiert. Die erfolgreiche Übergabe erfolgte rund 80 Tage nach der Erteilung des Auftrags.
Auf dieser operativen Basis fußen die finanziellen Zielvorgaben des Unternehmens. DroneShield steigerte die vertraglich gesicherten Erlöse für das Geschäftsjahr 2026 auf 251 Millionen Dollar. Damit liegt das Auftragspolster innerhalb der für 2026 prognostizierten Umsatzspanne von 250 bis 270 Millionen Dollar. Für das Geschäftsjahr 2027 und die Folgezeit stehen bereits feste Verträge über 46 Millionen Dollar in den Büchern.
Um das weitere Wachstum organisatorisch zu begleiten, kündigte das Unternehmen zudem eine personelle Weichenstellung an. Mit Wirkung zum 2. November 2026 übernimmt Rebecca Lowde die Position des Chief Financial Officer. Sie bringt drei Jahrzehnte Erfahrung im Finanzbereich börsennotierter Gesellschaften sowie aus dem Technologiesektor mit in das Management ein.
DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 23. September liefert die Antwort:
Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
