Nach einer monatelangen Rallye scheiden sich bei dem Drohnenabwehr-Spezialisten plötzlich die Geister. Obwohl die Auftragsbücher prall gefüllt sind und der Umsatz zuletzt dreistellig wuchs, rät eine erste Investmentfirma nun explizit zu Gewinnmitnahmen. Die gegensätzlichen Einschätzungen der Experten spiegeln das Dilemma wider, ob die immensen Wachstumserwartungen bereits vollständig im Kurs eingepreist sind.
Auslöser für den jüngsten Kursrücksetzer war eine deutliche Warnung von Alto Capital. Analyst Tony Locantro stuft das Chance-Risiko-Verhältnis nach dem rasanten Anstieg der vergangenen Monate mittlerweile als ungünstig ein. Die Bewertung spiegele bereits enorme zukünftige Wachstumserwartungen wider. Gleichzeitig hingen die tatsächlichen Einnahmen stark von unregelmäßigen Regierungsaufträgen ab. An der Börse zeigte diese Einschätzung sofort Wirkung. Die Papiere gaben am Montag deutlich nach, auch wenn sie auf Jahressicht mit einem Plus von knapp 273 Prozent noch immer eine beeindruckende Performance aufweisen.
Rekordzahlen treffen auf Skepsis
Andere Marktbeobachter halten dagegen. Bell Potter sieht weiterhin Kaufchancen und verweist auf die fundamentalen Daten. Tatsächlich lieferte das Unternehmen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 starke Argumente für optimistische Anleger: Der Umsatz kletterte um 276 Prozent auf 216,5 Millionen Australische Dollar. Gleichzeitig gelang der Sprung in die Profitabilität mit einem Nachsteuergewinn von 3,5 Millionen Dollar.
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Die Basis für weiteres Wachstum bildet eine massiv ausgebaute Vertriebspipeline:
* Gesamtvolumen der potenziellen Aufträge: 2,3 Milliarden AUD
* Anzahl der identifizierten Projekte: 295 in 50 Ländern
* Gesicherter Umsatz für das Geschäftsjahr 2026: 104 Millionen AUD
Zudem stärkt eine neue Partnerschaft mit Robin Radar Systems das technologische Angebot. Deren 3D-Radarsysteme werden künftig in die eigene Kommando-Plattform integriert, um die Luftraumüberwachung für Kunden aus dem Verteidigungssektor zu präzisieren. Ein für das erste Quartal 2026 geplantes Software-Update soll zudem die Bedienung vereinfachen und die Reaktionszeiten der Nutzer verkürzen.
Der Blick nach Europa
Die entscheidende Bewährungsprobe steht dem Management jedoch erst noch bevor. Um den Rekord-Auftragsbestand effizient abzuarbeiten, soll die Produktionskapazität verfünffacht werden. Ein kritischer Meilenstein ist dabei der geplante Start einer europäischen Fertigungslinie Mitte 2026. Ohne eine physische Präsenz auf dem Kontinent riskiert der Konzern, bei großen staatlichen Ausschreibungen im Rahmen der europäischen Aufrüstungsinitiativen künftig leer auszugehen. Die pünktliche Auslieferung der für das erste Quartal 2026 geplanten Systeme und die darauffolgenden Zahlungseingänge werden der erste handfeste Indikator dafür sein, ob die ehrgeizigen Skalierungspläne in der Praxis funktionieren.
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