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Symbolbild, KI-generiert

DroneShield Aktie: Amsterdam-Zentrale eröffnet

DroneShield festigt seine Präsenz im europäischen Verteidigungsmarkt mit einer neuen Hauptniederlassung in Amsterdam, die auf EU-Programme ausgerichtet ist und eine lokale Produktion umfasst.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Europa ist größter Markt mit 45 Prozent Umsatzanteil
  • Vertriebspipeline in Europa bei 1,2 Milliarden US-Dollar
  • Erste Fertigungslinie außerhalb Australiens gestartet
  • Aktie notiert 36 Prozent unter 52-Wochen-Hoch

DroneShield hat heute seinen europäischen Hauptsitz in Amsterdam offiziell eröffnet. Das Timing ist kein Zufall: Die neue Niederlassung ist direkt auf die EU-Programme „ReArm Europe“ und „Readiness 2030″ ausgerichtet — und soll das Unternehmen im wachsenden europäischen Verteidigungsmarkt fest verankern.

Europa als größter Markt

Europa ist für DroneShield längst kein Nebenmarkt mehr. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete die Region 98 Millionen US-Dollar — rund 45 Prozent des gesamten Konzernumsatzes. Die Vertriebspipeline für Europa belief sich per Februar 2026 auf 1,2 Milliarden US-Dollar.

Das neue Amsterdamer Büro übernimmt die Steuerung dieser Pipeline. Geleitet wird es von Louis Gamarra, dem kürzlich ernannten Chief Commercial Officer, der ein mehrsprachiges Team koordiniert, das in acht europäischen Sprachen operiert.

Lokale Produktion, kürzere Lieferketten

Ein zentrales Element der Strategie ist die Produktion vor Ort. Über eine Partnerschaft mit einem etablierten europäischen Hersteller hat DroneShield seine erste Fertigungslinie außerhalb Australiens gestartet. Das soll Lieferzeiten verkürzen und die Anforderungen europäischer Regierungen und Streitkräfte an souveräne Drohnenabwehr-Kapazitäten erfüllen.

Parallel zur Eröffnung gab das Unternehmen die Ausgabe von rund 7,8 Millionen Mitarbeiteroptionen bekannt — ein Instrument zur Mitarbeiterbindung in der laufenden Expansionsphase. Die Hauptversammlung ist für den 29. Mai 2026 angesetzt; Nominierungen für Direktorenposten müssen bis zum 10. April eingereicht werden.

Die DroneShield-Aktie notiert aktuell rund 36 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch, hat sich seit dem Jahrestief im April 2025 jedoch deutlich erholt und liegt seit Jahresbeginn rund 18 Prozent im Plus.

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