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DroneShield Aktie: 360 Prozent mehr Kundeneinlagen

DroneShield verzeichnet starkes Umsatzwachstum und volle Auftragsbücher, während der Aktienkurs massiv nachgibt. Analysten sehen Potenzial.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatzsprung auf 74 Millionen Dollar
  • Kundeneinlagen steigen um 360 Prozent
  • Auftrag zur WM-Luftraumsicherung erhalten
  • Neuer Vorstand mit Militärerfahrung

Starke operative Zahlen, schwacher Aktienkurs. Bei DroneShield klaffen Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Während die Auftragsbücher überquellen, hat sich der Börsenwert seit dem Rekordhoch im vergangenen Oktober mehr als halbiert.

Überverkaufte Zone

Aktuell notiert das Papier bei 1,66 Euro. Das entspricht einem Minus von rund 54 Prozent gegenüber dem letzten Höchststand. Der Relative-Stärke-Index signalisiert mit einem Wert von 35 eine fast überverkaufte Situation.

Analysten bleiben unbeeindruckt vom jüngsten Kursverfall. Sie bestätigen ihr Kaufrating. Als Kursziel rufen sie 3,75 Australische Dollar aus.

Millionen für die Abwehr

Die Skepsis am Markt überrascht. Im ersten Quartal erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von gut 74 Millionen US-Dollar. Ein anderes Detail wiegt schwerer. Die Kundeneinlagen schossen um 360 Prozent nach oben. Dieser massive Anstieg an Vorauszahlungen sichert die kommende Produktion ab.

Parallel dazu füllt sich die Projekt-Pipeline. DroneShield sichert zusammen mit Parsons den Luftraum über Kansas City für die kommende Fußball-Weltmeisterschaft. Dieser Deal bringt rund 14 Millionen US-Dollar ein. Hinzu kommt eine neue Partnerschaft mit dem niederländischen Militärfahrzeugbauer Defenture.

Militär-Expertise im Vorstand

Um dieses Wachstum zu steuern, holt das Management neue Expertise an Bord. Ab Juli verstärkt Konteradmiral Lee Goddard das Board. Er bringt drei Jahrzehnte Erfahrung aus dem nationalen Sicherheitsapparat mit.

Der globale Bedarf an Drohnenabwehr wächst rasant. Geopolitische Spannungen treiben die Budgets nach oben. Branchenexperten erwarten bis zum Ende des Jahrzehnts ein Marktvolumen im zweistelligen Milliardenbereich. Auch Konkurrenten wie Electro Optic Systems melden aktuell dreistellige Millionenaufträge.

Das operative Fundament von DroneShield steht. Die Diskrepanz zwischen vollen Auftragsbüchern und dem schwachen Kursverlauf bietet eine klare Ausgangslage. Wandelt das Unternehmen die hohen Vorauszahlungen zügig in fertige Systeme um, stützt das den fundamentalen Wert der Aktie.

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