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DroneShield Aktie: 33 Millionen vom US-Verteidigungsministerium

DroneShield sichert sich US-Aufträge für Grenzschutz und WM-Sicherheit, die Aktie fällt dennoch weiter.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Zwei neue Verträge mit US-Verteidigungsministerium
  • 33 Millionen Dollar Gesamtvolumen der Deals
  • Schutz der Fußball-WM 2026 in Kansas City
  • Aktie trotz Auftragsboom im Abwärtstrend

DroneShield sichert sich millionenschwere Aufträge in den USA. Der Konzern schützt unter anderem die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 vor Drohnen. An der Börse verpufft diese Nachricht völlig. Die Aktie rutscht um über drei Prozent auf 1,78 Euro ab. Anspruch und Realität klaffen hier weit auseinander.

Großauftrag für den Grenzschutz

DroneShield meldet zwei neue Verträge mit dem US-Verteidigungsministerium. Das Gesamtvolumen liegt bei rund 33 Millionen US-Dollar. Der Konzern liefert Abwehrsysteme nach Texas, um die amerikanische Südgrenze zu schützen. DroneShield integriert dabei auch Radar-Technologien von Partnern wie Echodyne.

Ein zweiter Rahmenvertrag spült zunächst knapp 19 Millionen Dollar in die Kasse. Mindestens zehn Millionen Dollar sollen noch im laufenden Geschäftsjahr als Umsatz verbucht werden. Weitere Millionen-Optionen winken in den kommenden Jahren.

Bewährungsprobe bei der WM

Parallel dazu baut DroneShield seine zivile Präsenz aus. Das Police Department von Kansas City setzt bei der WM 2026 auf die Australier. Das System überwacht den städtischen Luftraum und wehrt feindliche Drohnen ab.

Tom Adams leitet den Bereich der öffentlichen Sicherheit bei DroneShield. Er sieht in Kansas City ein Vorreitermodell. Die Stadt etabliert eine mehrschichtige Luftraumsicherheit für moderne Metropolen.

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Talfahrt trotz voller Auftragsbücher

Operativ läuft es rund. Die Aktie stürzt indes weiter ab. Auf Monatssicht verlor das Papier über 23 Prozent an Wert. Vom 52-Wochen-Hoch bei 3,65 Euro ist der Kurs mittlerweile 51 Prozent entfernt. Die Folge: ein charttechnisches Desaster.

Der RSI-Indikator steht aktuell bei 36,2. Das deutet auf einen stark überverkauften Zustand hin. Analysten bleiben derweil optimistisch. Bell Potter rät weiter zum Kauf. Die Experten rufen ein Kursziel von 4,80 Australischen Dollar aus.

Die ersten Systeme für Texas gehen in den nächsten neun Monaten an den Start. DroneShield muss die US-Aufträge nun pünktlich ausliefern. Gelingt der reibungslose Aufbau, könnte das den Abwärtstrend der Aktie stoppen.

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