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Symbolbild, KI-generiert

DroneShield Aktie: 276 Prozent Umsatzwachstum 2025

DroneShield sichert sich WM-Auftrag in Kansas City und meldet Umsatzplus von 276 Prozent für 2025.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Drohnenabwehr für WM-Stadt
  • Umsatzsprung um 276 Prozent
  • Software-Erlöse wachsen stark
  • Europa-Expansion mit eigener Produktion

Kurz vor der FIFA Weltmeisterschaft 2026 sichert sich DroneShield einen prominenten Einsatz: In Kansas City schützt das australische Unternehmen künftig den städtischen Luftraum vor Drohnen. Der Auftrag ist mehr als ein Einzelprojekt — er zeigt, wie DroneShield seinen Platz in einem wachsenden Markt festigt.

Drohnenabwehr für Kansas City

DroneShield arbeitet dabei mit der Kansas City Police Department und dem Plattformanbieter Airspace Link zusammen. Das System kombiniert Funkfrequenz-Sensorik, Sensorfusion und Gegenmaßnahmen. Radartechnologie von Echodyne ergänzt die Architektur. Das Ziel: lückenlose Überwachung des Tiefluftbereichs über der Stadt.

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Die WM bringt Millionen Zuschauer in die US-amerikanischen Austragungsorte. Sicherheitsbehörden weltweit stufen unbemannte Flugobjekte als wachsende Bedrohung ein. DroneShield positioniert sich als Antwort darauf.

Starkes Wachstum, neue Reife

Das Unternehmen hat 2025 einen Sprung gemacht. Der Umsatz stieg um 276 Prozent auf 216,5 Millionen australische Dollar. Besonders das Software-Geschäft legte zu: SaaS-Erlöse wuchsen um 312 Prozent. DroneShield erzielte positives EBITDA, schrieb Gewinn und blieb schuldenfrei. Die Aufnahme in den S&P/ASX 200 folgte.

Ein weiteres Signal der finanziellen Reife: Die australische Börsenaufsicht ASX befreite DroneShield im Mai von der Pflicht, quartalsweise Cashflow-Berichte einzureichen. Diese Ausnahme gilt nur für Unternehmen, die vier Quartale in Folge positiven operativen Cashflow nachweisen.

Software und Europa

Parallel zum Wachstum treibt DroneShield seine Software-Plattformen voran. Im ersten Quartal 2026 aktualisierte das Unternehmen seine DroneSentry-C2-Plattform sowie das RfPatrol-Plugin. Im zweiten Quartal folgten koordinierte Updates für KI, Funkfrequenz-Sensorik und Steuerungssysteme — darunter eine automatische Drohnenklassifizierung.

In Europa eröffnete DroneShield im März 2026 seinen Hauptsitz in Amsterdam. Dazu plant das Unternehmen eine eigene EU-Produktion. Die Fertigung läuft bereits, erste Lieferungen sind für Mitte 2026 geplant. Damit will DroneShield tiefer in europäische Verteidigungslieferketten eingebunden werden.

Die Aktie notiert aktuell bei rund 2,00 Euro — rund 45 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Oktober 2025. Auf Jahressicht hat sich der Kurs jedoch mehr als verdoppelt. Mit dem Kansas-City-Auftrag und dem Europa-Aufbau liefert DroneShield nun konkrete operative Belege dafür, dass das Wachstum strukturell ist — nicht nur ein Einmaleffekt.

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