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DroneShield Aktie: 1,42 Euro neues Jahrestief

Trotz Umsatzverdopplung und Milliarden-Pipeline fällt die DroneShield-Aktie auf ein neues Jahrestief. Grund sind Ermittlungen der australischen Finanzaufsicht.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie fällt auf neues Jahrestief
  • Umsatz steigt um 121 Prozent
  • Ermittlungen der Finanzaufsicht belasten
  • Erste europäische Produktionslinie gestartet

Starke Auftragsbücher, schwache Kurse. Bei DroneShield klaffen operative Realität und Börsenstimmung weit auseinander. Der Spezialist für Drohnenabwehr meldet einen Meilenstein nach dem anderen. Die Aktie fällt trotzdem auf neue Jahrestiefs.

Am Donnerstag rutschte das Papier auf 1,42 Euro ab. Der Monatsverlust summiert sich damit auf fast 27 Prozent. Der Abstand zum Jahreshoch beträgt mittlerweile gewaltige 61 Prozent.

Rekordzahlen verpuffen

Fundamental läuft das Geschäft auf Hochtouren. Im Auftaktquartal stieg der Umsatz um 121 Prozent auf 74,1 Millionen Australische Dollar. Das markiert ein weiteres profitables Quartal für den Konzern. Die Vertriebspipeline umfasst aktuell Projekte im Wert von 2,2 Milliarden Dollar.

Operativ treibt das Management die Expansion voran. Auf der Rüstungsmesse Eurosatory in Paris verkündete DroneShield den Start der ersten europäischen Produktionslinie. Bisher fertigte das Unternehmen ausschließlich in Australien. Ein neuer Vertrag mit dem niederländischen Fahrzeugbauer Defenture bringt die Abwehrsysteme nun auch auf mobile Plattformen.

Ermittlungen schrecken Käufer ab

Den Grund für die Kursschwäche liefert die australische Finanzaufsicht ASIC. Die Behörde prüft seit Mitte Mai bestimmte Unternehmensmitteilungen. Im Fokus stehen auch Aktienverkäufe von Direktoren aus dem vergangenen November. Das Management sichert volle Kooperation zu.

Diese regulatorische Unsicherheit hält neue Käufer fern. Der Markt ignoriert die prall gefüllte Kasse von über 220 Millionen Dollar komplett. Technisch ist die Aktie mit einem RSI-Wert von 24,1 massiv überverkauft.

Am 26. August legt DroneShield die Ergebnisse für das erste Halbjahr vor. Dieser Termin bietet die nächste Chance auf eine fundamentale Neubewertung. Bis die Aufsichtsbehörde ihre Untersuchung abschließt, bleibt der regulatorische Schatten jedoch bestehen.

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