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DroneShield: 823.000 Aktien am 16. Juni notiert

DroneShield notiert weitere Aktien, was den Kurs belastet. Trotz Millionenaufträgen und voller Kasse drückt die Verwässerung auf die Stimmung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • 823.000 neue Aktien platziert
  • Kursverlust von zwölf Prozent im Monat
  • US-Auftrag über 25 Millionen Dollar
  • ASIC ermittelt wegen Aktienhandel

Starke Auftragsbücher, schwacher Aktienkurs. Bei DroneShield klaffen operative Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Das Unternehmen bringt nun weitere Aktien auf den Markt.

Stetige Verwässerung

DroneShield hat am 16. Juni gut 823.000 neue Stammaktien an der Börse notieren lassen. Das Unternehmen wandelte dafür bestehende Optionen um. Frisches Kapital sammelte der Konzern dabei nicht ein.

Der Schritt reiht sich in eine Serie kleinerer Kapitalmaßnahmen ein. Bereits im März und Mai gab das Unternehmen insgesamt knapp 1,5 Millionen neue Papiere aus.

Die stetige Verwässerung drückt auf die Stimmung der Aktionäre. Die Aktie notiert aktuell bei 1,71 Euro. Auf Monatssicht steht ein Minus von knapp zwölf Prozent.

Vom 52-Wochen-Hoch bei 3,65 Euro im vergangenen Oktober ist der Titel weit entfernt.

Der Abstand beträgt mittlerweile 53 Prozent. Ein RSI-Wert von 37,9 signalisiert einen fast überverkauften Zustand.

Millionenaufträge und Behördenärger

Operativ läuft das Geschäft. DroneShield meldet für das Gesamtjahr 2026 bereits fest zugesagte Einnahmen von 155 Millionen Australischen Dollar.

Anfang Juni sicherte sich der Anti-Drohnen-Spezialist einen wichtigen US-Auftrag. Das US-Verteidigungsministerium bestellt Hardware und Abonnements für knapp 25 Millionen US-Dollar. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre.

Ein regulatorisches Problem überschattet diese Erfolge. Die australische Aufsichtsbehörde ASIC ermittelt wegen möglicher Unregelmäßigkeiten beim Aktienhandel im November 2025.

Ein schwerer Vorwurf. Das Unternehmen kooperiert nach eigenen Angaben vollumfänglich mit den Ermittlern.

Blick auf die Halbjahreszahlen

Finanziell steht der Konzern auf einem soliden Fundament. Die Kassen sind mit 223 Millionen Australischen Dollar gut gefüllt. Schulden hat das Unternehmen keine.

Am 26. August präsentiert DroneShield die Ergebnisse für das erste Halbjahr. Dann erwartet der Markt konkrete Updates zum Umsatzwachstum und zum Stand der ASIC-Ermittlungen.

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