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DroneShield: 7 Milliarden für C-UAS über zehn Jahre

DroneShield profitiert von einem milliardenschweren Staatsprogramm für Drohnenabwehr und einem FIFA-Vertrag. Analysten sehen ein deutliches Aufwärtspotenzial und verweisen auf eine Rekordpipeline.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Australien startet 10-Jahres-Programm für Drohnenabwehr
  • Sicherung eines Schutzauftrags für die FIFA-WM
  • Analysten bestätigen Kaufempfehlung mit 25% Kursziel
  • Unternehmen strebt mehr wiederkehrende Umsätze an

Sieben Milliarden australische Dollar für Drohnenabwehr — und DroneShield steht ganz vorne. Die australische Bundesregierung hat ein Zehn-Jahres-Programm für Gegendrohnen-Technologie angekündigt. Der Markt reagierte prompt.

Staatliches Rückenwind-Programm

Verteidigungsminister Pat Conroy begründete das Programm mit dem wachsenden Einsatz unbemannter Systeme in modernen Konflikten — Ukraine und Naher Osten als Referenzpunkte. Konkrete Vertragsabschlüsse aus diesem Topf stehen noch aus. Für etablierte heimische Anbieter wie DroneShield schafft die Ankündigung dennoch eine verlässliche Perspektive über Jahre.

Am Tag der Bekanntmachung legte die Aktie im frühen Handel um neun Prozent zu. In Frankfurt notiert das Papier aktuell bei 2,30 Euro — seit Jahresbeginn ein Plus von rund 16 Prozent. Auf Zwölfmonatssicht hat sich der Kurs mehr als verdreifacht.

FIFA-Auftrag und Rekordvisibilität

Parallel dazu sicherte sich DroneShield einen Vertrag für die FIFA-Fußballweltmeisterschaft. Das Unternehmen schützt damit ein Großereignis vor Drohnenbedrohungen — ein Segment, das bislang vom Militärgeschäft dominiert wurde.

Die Analysten von Bell Potter verweisen auf eine Rekordvisibilität für das laufende Geschäftsjahr. Die bestätigten Erlöse für 2026 lagen zum 20. April bei A$154,8 Millionen — ein Anstieg von A$59 Millionen seit Jahresbeginn. Bell Potter bekräftigte das Kaufvotum mit einem Kursziel von AU$4,80 auf Zwölfmonatssicht. Gegenüber dem aktuellen Kurs von rund AU$3,83 entspricht das einem Aufwärtspotenzial von über 25 Prozent.

Die Investmentbank sieht 2026 als möglichen Wendepunkt für die globale Gegendrohnen-Industrie. Die Vertriebspipeline des Unternehmens umfasst 312 qualifizierte Projekte mit einem Gesamtvolumen von A$2,2 Milliarden.

Wiederkehrende Umsätze als Ziel

CEO Angus Bean skizzierte auf dem Ergebniscall eine veränderte Umsatzstruktur. Neben großen Militäraufträgen wächst der Anteil kleinerer, wiederkehrender Bestellungen. Das Unternehmen strebt bis 2030 an, 30 Prozent seiner Erlöse aus solchen Daueraufträgen zu generieren.

Die Bilanz stützt diese Ambitionen. DroneShield beendete das März-Quartal mit einer Kasse von A$222,8 Millionen. Davon plant das Unternehmen, A$70 Millionen in neue KI-gestützte Hardware- und Softwarelösungen zu investieren.

Ob der Kursanstieg nachhaltig ist, hängt wesentlich davon ab, wann aus dem staatlichen Sieben-Milliarden-Programm konkrete Aufträge fließen. Die nächsten Monate werden zeigen, wie schnell Australien seine Ankündigung in Verträge übersetzt.

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