Drägerwerk hat einen dynamischen Start ins Jahr hingelegt. Trotzdem herrscht an der Börse aktuell Skepsis. Innerhalb einer Woche verlor die Aktie über acht Prozent an Wert. Die Korrektur erfolgt unmittelbar vor der Veröffentlichung der vollständigen Quartalszahlen.
Am vergangenen Freitag rutschte das Papier im XETRA-Handel um 4,58 Prozent ab. Der Schlusskurs lag bei 70,80 Euro. Damit entfernte sich die Aktie deutlich von ihrem kürzlich erreichten 52-Wochen-Hoch bei 77,20 Euro.
Ein RSI von über 70 signalisierte zuvor eine überkaufte Marktsituation. Die technische Korrektur kam daher für Marktbeobachter nicht völlig überraschend. Der langfristige Trend bleibt wegen der positiven operativen Entwicklung in der Medizin- und Sicherheitstechnik jedoch intakt.
Starke operative Zahlen im ersten Quartal
Nach vorläufigen Zahlen steigerte das Unternehmen seinen währungsbereinigten Umsatz im ersten Quartal um 6,9 Prozent. Der Erlös kletterte auf rund 756 Millionen Euro. Besonders das operative Ergebnis überraschte positiv.
Das EBIT verbesserte sich signifikant auf rund 18 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum stand hier lediglich ein minimaler Gewinn von 0,4 Millionen Euro. Drägerwerk profitierte von einer besseren Bruttomarge und niedrigeren Funktionskosten.
Obendrein entfiel eine Belastung aus dem Vorjahr. Damals drückte eine tariflich bedingte Einmalzahlung an die Beschäftigten in Deutschland das Ergebnis. In diesem Jahr blieben solche Sondereffekte aus.
Fokus auf Auftragseingang und Jahresziele
Am Donnerstag folgt der vollständige Bericht für das erste Quartal. Marktteilnehmer achten dabei besonders auf den Auftragseingang. Dieser legte währungsbereinigt bereits um 3,4 Prozent auf etwa 865 Millionen Euro zu.
Der Vorstand hält an seinen Zielen für das Gesamtjahr fest. Er erwartet ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen zwei und sechs Prozent. Die EBIT-Marge soll einen Wert zwischen 5,0 und 7,5 Prozent erreichen.
Im Mai folgt die Hauptversammlung in Lübeck. Neben der Entlastung der Führungsgremien steht dort die Dividende auf der Tagesordnung. Parallel dazu fordern regulatorische Hürden wie die Cybersecurity für Medizinprodukte die Branche heraus.
Die detaillierten Zahlen am 30. April geben Aufschluss über die Nachhaltigkeit der Margenverbesserung. Bestätigt das Management dabei die Jahresziele, könnte dies die Verunsicherung am Markt lindern. Die Entwicklung der Lieferketten bleibt ein zentraler Faktor für die kommenden Monate.
Dr?erwerk AG & Co. KGaA-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Dr?erwerk AG & Co. KGaA-Analyse vom 26. April liefert die Antwort:
Die neusten Dr?erwerk AG & Co. KGaA-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Dr?erwerk AG & Co. KGaA-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Dr?erwerk AG & Co. KGaA: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
