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Symbolbild, KI-generiert

Dogecoin: Korrektur läuft

Dogecoin verliert im Zuge einer breiten Marktkorrektur und hoher Liquidationsvolumina. Die Stabilität hängt nun von der Verteidigung einer Schlüsselpreiszone und der Erholung von Bitcoin ab.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Breite Korrektur mit Milliarden-Liquidationen
  • Hohe Korrelation zu Bitcoin-Kursbewegungen
  • Zentrale Unterstützung bei 0,095 bis 0,11 US-Dollar
  • Große Halter zeigen keine Panikverkäufe

Dogecoin gerät am Sonntag mit dem gesamten Kryptomarkt unter Druck. Der Abverkauf wirkt weniger wie ein Dogecoin-spezifisches Problem – und mehr wie ein Stresstest für gehebelte Trader. Entscheidend ist jetzt, ob wichtige Unterstützungszonen halten und die Liquidationswelle abebbt.

Liquidationen ziehen den Markt nach unten

Der Rücksetzer fiel in eine breite Marktkorrektur, bei der laut Daten vom 1. Februar innerhalb von 24 Stunden über 2,5 Milliarden US-Dollar an Krypto-Positionen liquidiert wurden. Solche Zwangsschließungen verstärken Abwärtsbewegungen oft: Fällt der Kurs unter bestimmte Marken, werden Long-Positionen automatisch geschlossen – das erhöht den Verkaufsdruck erneut.

Bei Dogecoin traf es vor allem die Long-Seite. Mehr als 13 Millionen US-Dollar an DOGE-Long-Positionen wurden dem Bericht zufolge ausgelöscht, nachdem der Kurs unter zentrale Unterstützungen rutschte. Der Stimmungsumschwung spiegelt sich auch im „Fear & Greed Index“ wider, der im Bereich „Extreme Fear“ (14 bis 20) lag.

Ein wichtiger Punkt: Die Bewegung hängt stark an Bitcoin. Für diese Korrektur wird eine 96%ige Korrelation zwischen DOGE und BTC genannt. Heißt: Dreht Bitcoin nicht, wird es für Dogecoin schwer, aus eigener Kraft Stabilität aufzubauen.

Marken im Fokus: Unterstützung vs. Widerstand

Aus technischer Sicht ist die Lage laut Analyse Anfang Februar 2026 angespannt:

  • Unterstützungszone: 0,095 bis 0,11 US-Dollar gelten als zentrale „Verteidigungslinie“. Ein nachhaltiger Rutsch unter 0,11 könnte weitere Stop-Loss-Verkäufe auslösen und den Blick Richtung früherer Unterstützungen lenken.
  • Widerstand: Auf Erholungsversuche wartet bereits Widerstand im Bereich von 0,12 US-Dollar.

Passend dazu steht Dogecoin laut den bereitgestellten Kursdaten aktuell bei 0,12 US-Dollar und markierte erst am Freitag ein neues 52‑Wochentief bei 0,12 US-Dollar. Das unterstreicht, wie dünn der Boden derzeit ist.

Wale bleiben ruhig – warum das zählt

Trotz der nervösen Stimmung zeigen On-Chain-Daten ein Gegenbild: Die Zahl der Wallets mit 10.000 oder mehr DOGE blieb laut Bericht während des Rückgangs stabil. Verkaufen die großen Adressen also nicht panisch? Zumindest deutet diese Beobachtung darauf hin, dass größere Halter die Volatilität eher „aussitzen“, statt Positionen hastig abzubauen.

Das ist kein Freifahrtschein für eine schnelle Erholung – aber ein Hinweis, dass der aktuelle Druck stark aus dem Derivate- und Retail-Bereich kommen kann.

Zum Wochenstart bleibt damit eine Sache zentral: Solange die Zone 0,095 bis 0,11 US-Dollar nicht klar nach unten bricht, besteht zumindest die Chance auf eine Stabilisierung – erst recht, wenn sich Bitcoin nach der Korrektur fängt.

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