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Dogecoin: ETF-Premiere verpufft

Der erste US-ETF für Dogecoin konnte keine Rallye auslösen. Stattdessen verlor die Meme-Kryptowährung deutlich an Wert, während externe Marktängste und technische Schwäche dominieren.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Erster US-Dogecoin-ETF startet mit geringem Vermögen
  • Wöchentlicher Wertverlust von rund elf Prozent
  • Neue Zahlungs-App als praktische Anwendung geplant
  • Technische Chartanalyse zeigt schwache Signale

Der Start des ersten US-Spot-ETF auf Dogecoin sollte ein Meilenstein werden – doch die erhoffte Kursrakete blieb aus. Stattdessen verlor die weltgrößte Meme-Kryptowährung in der vergangenen Woche rund 11 Prozent an Wert. Die Anleger scheinen andere Sorgen zu haben.

ETF-Start ohne Schwung

Am 22. Januar ging der 21Shares Dogecoin ETF (TDOG) an der Nasdaq an den Start – der erste regulierte Dogecoin-Fonds in den USA. Das Produkt bildet den Kurs 1:1 durch physische DOGE-Bestände ab und kostet Anleger 0,50 Prozent Gebühren jährlich. Institutionelle und private Investoren können damit erstmals über ihr Standard-Depot in Dogecoin investieren.

Die Reaktion fiel verhalten aus. Nach einem kurzen Anstieg um 2,2 Prozent und einem Volumenschub von 152 Prozent verpuffte die Dynamik schnell. Das verwaltete Vermögen des ETF liegt bei mageren 2 Millionen Dollar. Schwerer wiegt: In der Folgewoche verzeichneten Dogecoin-ETFs die höchsten Mittelabflüsse seit Langem – ein Signal, das den Kurs zusätzlich belastete.

Payment-App als Hoffnungsträger

Parallel arbeitet die Dogecoin Foundation an einer praktischen Anwendung für die Kryptowährung. Die für die erste Jahreshälfte 2026 angekündigte App „Such“ soll Dogecoin vom Spekulationsobjekt zum Zahlungsmittel machen. Geplant sind eine selbstverwaltende Wallet, Echtzeit-Transaktionsübersicht und Tools für Händler, um DOGE als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Das Entwicklerteam unter Timothy Stebbing von der Dogecoin Foundation arbeitet seit März 2025 am Projekt. Zusätzlich baut das DogeOS-Team – finanziert mit 6,9 Millionen Dollar von Polychain Capital – eine Anwendungsschicht für DeFi, Gaming und KI-Funktionen auf Basis von Dogecoin.

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Makro-Gegenwind dominiert

Trotz positiver Entwicklungen drücken externe Faktoren auf den Kurs. Dogecoin gilt als Stimmungsbarometer für riskante Krypto-Investments – und die Stimmung ist derzeit verhalten. Handelsspannungen, geopolitische Unsicherheiten und allgemeine Risikoscheu belasten den gesamten Markt.

Technisch zeigt sich das Bild schwach: Der Kurs notiert unter wichtigen gleitenden Durchschnitten, die Marke von 0,15 Dollar erwies sich zweimal im Januar als zu hoher Widerstand. Bei 0,129 Dollar brach zuletzt eine langfristige Unterstützung, die seit April 2025 gehalten hatte. Die Marktkapitalisierung schrumpfte von über 24 Milliarden auf rund 20 Milliarden Dollar.

Immerhin könnte regulatorische Rückendeckung folgen: Ein neuer Gesetzesentwurf im US-Senat könnte Dogecoin auf eine Stufe mit Bitcoin, Ethereum und anderen etablierten Kryptowährungen stellen. Ob das mittelfristig neue Käufer anzieht, hängt allerdings vom gesamten Marktumfeld ab.

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