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Diginex: Nasdaq-Compliance bis 21. September

Das Londoner RegTech-Unternehmen Diginex agiert derzeit an zwei Fronten. Eine milliardenschwere Übernahme soll das Geschäft im Bereich der Künstlichen Intelligenz transformieren. Parallel dazu droht der Rauswurf aus der US-Technologiebörse Nasdaq. Das Management reagiert nun mit einer drastischen Kapitalmaßnahme.

Rettungsplan für die Börsennotierung

Aktionäre haben einem Reverse Split im Verhältnis 8:1 zugestimmt. Ab dem 28. April 2026 werden jeweils acht alte Papiere zu einer neuen Aktie zusammengelegt. Die Gesamtzahl der ausstehenden Stammaktien sinkt dadurch auf rund 29,1 Millionen Stück.

Der Schritt ist zwingend notwendig, da der Kurs wochenlang unter der kritischen Marke von einem US-Dollar notierte. Die Nasdaq stellte daraufhin ein formelles Ultimatum. Nach der Zusammenlegung muss das Papier an zehn aufeinanderfolgenden Tagen über dieser Schwelle schließen. Stichtag für den Nachweis ist der 21. September 2026.

Milliarden-Deal bringt Verwässerung

Während das Unternehmen um den Verbleib an der Börse ringt, treibt der Vorstand die geplante Übernahme von Resulticks Global Companies voran. Der angekündigte Kaufpreis beläuft sich auf 1,5 Milliarden US-Dollar. Diginex will die Summe vollständig in eigenen Aktien begleichen. Das bedeutet eine erhebliche Verwässerung für Altaktionäre.

Die Transaktion ist noch nicht abgeschlossen. Bis zum Ende des zweiten Quartals muss das Management eine nicht-verwässernde Fremdfinanzierung sichern. Gelingt der Deal, will das Unternehmen verifizierte ESG-Daten mit KI-gestützten Echtzeitanalysen verknüpfen. Das anvisierte Umsatzziel für das Jahr 2027 liegt bei 280 Millionen US-Dollar.

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Hohes Wachstum, rote Zahlen

Finanziell präsentiert sich Diginex zweigespalten. Der Umsatz kletterte in den vergangenen zwölf Monaten um beachtliche 203 Prozent. Auf der Bank liegen 13,8 Millionen US-Dollar an Barmitteln, klassische Bankschulden existieren nicht.

Unter dem Strich verbrennt das operative Geschäft allerdings weiterhin Geld. Das jüngste Quartal endete mit einem operativen Verlust von sechs Millionen US-Dollar.

Der Handel der zusammengelegten Aktien startet am Dienstag unter dem bekannten Kürzel, aber mit neuer CUSIP-Nummer. Im Laufe des zweiten Quartals will das Management detaillierte Pläne zur technologischen Integration von Resulticks vorlegen. Dann läuft auch die harte Frist für die zwingend benötigte Fremdfinanzierung des Deals ab.

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