Am heutigen Dienstag drückt Diginex den Reset-Knopf. Das Unternehmen gibt seine bisherige Holding-Struktur auf und verschmilzt vier Geschäftsbereiche zu einer zentralen Compliance-Plattform. Der strategische Umbau kommt zur rechten Zeit, denn parallel verlangt die US-Technologiebörse Nasdaq zwingend nach charttechnischen Korrekturen.
Aus vier mach eins
Nach einer zweimonatigen Prüfungsphase unter Führung von CEO Lubomila Jordanova steht die neue Marschroute fest. Die bisher getrennten Einheiten Diginex, Plan A, Matter und The Remedy Project agieren ab dem morgigen 1. April als ein einziges operatives Unternehmen. Ziel ist es, monatlich hunderte Millionen Nachhaltigkeitsdatenpunkte auf einer Plattform zu bündeln. Damit reagiert das Management auf die veränderte Nachfrage von Großkunden, die statt isolierter CO2-Rechner nun integrierte Systeme für ihr Risikomanagement fordern. Erste Pilotphasen deuten darauf hin, dass die gebündelten Angebote zu größeren Vertragsvolumina führen.
Hohes Wachstum, tiefrote Zahlen
Operativ zeigt die Neuausrichtung bereits erste Effekte. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025 sprangen die Erlöse primär durch Lizenz- und Abonnementsgebühren um 293 Prozent auf 2,0 Millionen US-Dollar. Allerdings bleibt die Profitabilität eine Baustelle. Im selben Zeitraum fiel ein Nettoverlust von 6,0 Millionen US-Dollar an, verursacht durch teure Zukäufe und die laufende Restrukturierung. Ein Mittelzufluss von 13,8 Millionen US-Dollar aus Optionsscheinen im vergangenen Oktober verschafft der Bilanz jedoch den nötigen Spielraum für die Integration.
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Das Nasdaq-Problem
Während der operative Umbau anläuft, drängt auf dem Parkett die Zeit. Am 23. März erhielt das Unternehmen eine offizielle Mitteilung der Nasdaq, da der Kurs über 30 Geschäftstage hinweg die Marke von 1,00 US-Dollar unterschritten hatte. Aktuell pendelt das Papier bei rund 0,46 US-Dollar, was einer Marktkapitalisierung von etwa 94 Millionen US-Dollar entspricht.
Um die Börsennotierung zu sichern, stimmen die Aktionäre am 13. April auf einer außerordentlichen Hauptversammlung über eine Aktienzusammenlegung ab. Dieser Schritt soll den Kurs rechnerisch über die geforderte Mindestgrenze heben und die formellen Voraussetzungen für das anlaufende Geschäftsjahr schaffen.
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