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Symbolbild, KI-generiert

Diginex Aktie: Resulticks-Deadline verstrich ohne Statement

Die Frist für die milliardenschwere Übernahme von Resulticks durch Diginex ist erneut verstrichen. Zudem droht der Rauswurf an der Nasdaq.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Zweite Deadline für Übernahme verstrichen
  • Nasdaq-Notierung durch Kurs unter 1 Dollar gefährdet
  • Operatives Geschäft mit neuer Lieferkettenlösung

Die Frist für die 1,5 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Resulticks ist verstrichen. Diginex liefert bislang keine offizielle Abschlussmeldung. Parallel dazu tickt die Uhr der Nasdaq unerbittlich weiter.

Diginex will Resulticks komplett mit eigenen Aktien bezahlen. Die Parteien verschoben das Abschlussdatum zuletzt auf den 12. Juni. Diese zweite Deadline verstrich nun ohne ein offizielles Statement. Ein garantierter Vollzug existiert laut Management nicht.

Die Transaktion soll Diginex massiv vergrößern. Resulticks bringt nach Vollzug einen Jahresumsatz von rund 150 Millionen US-Dollar mit. Dazu kommen bis zu 50 Millionen US-Dollar operatives Ergebnis.

Nasdaq-Uhr tickt weiter

Während der Übernahmekrimi läuft, kämpft der Konzern an einer zweiten Front. Die Börsennotierung steht auf dem Spiel. Im März rügte die Nasdaq den anhaltend niedrigen Aktienkurs unter 1,00 US-Dollar.

Das Management hat bis zum 21. September Zeit für die Nachbesserung. Aktuell notiert das Papier bei 0,97 US-Dollar. Gelingt der Sprung über die Mindestmarke nicht, droht der Rauswurf aus dem Nasdaq Capital Market.

Hohe Volatilität prägt den Handel

Die extreme Unsicherheit spiegelt sich im Kurs wider. Die annualisierte Volatilität liegt bei massiven 131 Prozent. Auf Wochensicht verlor der Titel 1,42 Prozent an Wert. Ein RSI-Wert von 33,4 signalisiert eine fast überverkaufte Aktie.

Operatives Geschäft läuft weiter

Ungeachtet der Hängepartie treibt Diginex das eigene Geschäft voran. Im Juni präsentierte das Unternehmen eine neue Lösung für die Lieferkettenkontrolle. Die Plattform kombiniert Risikobewertung mit direkter Mitarbeiterkommunikation.

Die Folge: Der Konzern bündelt seine vier Betriebseinheiten auf einer zentralen Technologieplattform. Die operativen Fortschritte rücken angesichts der Fristen in den Hintergrund. Erst eine offizielle Bestätigung zum Resulticks-Deal dürfte die Hängepartie beenden.

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