Archana Kotecha leitet ab sofort als Chief Impact Officer bei Diginex — und bringt dabei gleich ihr eigenes Unternehmen mit. The Remedy Project, das sie gegründet hatte, übernahm Diginex im Januar 2026 für 7,6 Millionen US-Dollar. Ihre Ernennung ist kein Zufall, sondern Teil einer beschleunigten Wachstumsstrategie.
Kotecha ist UK-zugelassene Barrister, CEDR-akkreditierte Mediatorin und verfügt über fast zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Beratung multinationaler Konzerne, institutioneller Investoren und UN-Agenturen zu Menschenrechten und Lieferketten-Compliance. Sie sitzt in der informellen Expertengruppe der Europäischen Kommission zu Zwangsarbeit — eine Vernetzung, die Diginex im regulatorisch verschärften ESG-Umfeld direkt nützt.
Wachstumsmarkt mit Milliardenvolumen
Der Markt für Lieferketten-Sorgfaltspflichten wächst schnell. 2025 erreichte er laut Dataintelo einen Wert von 3,8 Milliarden US-Dollar — bis 2034 soll er auf 9,6 Milliarden US-Dollar anwachsen. Diginex will davon profitieren, indem es Nachhaltigkeits-, Compliance- und Lieferkettenfähigkeiten in eine integrierte Plattform überführt.
Kotecha soll dabei messbare Kundenergebnisse und Umsatzwachstum vorantreiben. Ab dem 2. Juni 2026 leitet sie eine dreiteilige Masterclass-Serie für Rechts-, Compliance- und Beschaffungsverantwortliche.
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Akquisitionsreihe mit offenem Abschluss
Die Personalie fügt sich in eine ambitionierte Übernahmeserie ein. Seit dem Börsengang schloss Diginex drei strategische Akquisitionen mit einem angekündigten Gesamtwert von über 100 Millionen US-Dollar ab. Neben The Remedy Project gehört dazu die Übernahme des ESG-Analyseanbieters Matter DK ApS für 13 Millionen US-Dollar im Oktober 2025. Im Februar 2026 folgte die Ankündigung, die europäische Dekarbonisierungsplattform Plan A für 80 Millionen US-Dollar zu übernehmen.
Parallel dazu ernannte Diginex Jacob Friedman zum Chief Operating Officer und Sandra Kovacheva zur Chief Administrative Officer. Das Ziel: vier operative Einheiten zu einer einzigen ESG-Plattform konsolidieren.
Offen bleibt die geplante Übernahme des Unternehmens Resulticks. Beide Parteien haben die Abschlussfrist auf den 31. Mai 2026 verlängert, während Finanzierungsarrangements und verbleibende Abschlussarbeiten finalisiert werden. Diginex selbst betont, dass kein Abschluss garantiert ist — was angesichts einer Aktie, die in den vergangenen 52 Wochen zwischen 1,15 und 318,84 US-Dollar schwankte, den Druck auf ein positives Signal erhöht.
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