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Symbolbild, KI-generiert

Diginex Aktie: 1,5-Milliarden-Deal unter Druck

Diginex muss bis Dienstag die Übernahme von Resulticks abschließen. Der niedrige Aktienkurs gefährdet den Deal und die Nasdaq-Notierung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Fristende für Resulticks-Übernahme am Dienstag
  • Aktienkurs weit unter Referenzpreis
  • Nasdaq droht mit Delisting bei Kurs unter 1 Dollar
  • Operative Verluste weiten sich deutlich aus

Am Dienstag endet für Diginex die verlängerte Frist zur Übernahme von Resulticks. Das ESG-RegTech-Unternehmen steht vor einer entscheidenden Woche. Die Aktie schloss am Freitag bei 0,88 US-Dollar. Auf Monatssicht steht ein Minus von rund 31 Prozent.

Der RSI-Wert von 34,4 deutet auf eine überverkaufte technische Lage hin. Die extrem hohe Volatilität von 111,24 Prozent zeigt die enorme Nervosität der Investoren.

Der Milliarden-Deal wackelt

Diginex will Resulticks für 1,5 Milliarden US-Dollar schlucken. Der Konzern will den Kaufpreis vollständig in eigenen Aktien begleichen. Der vereinbarte Preis liegt bei 1,32 US-Dollar je Papier. Das Management verschob den Stichtag zuletzt auf den 30. Juni 2026. Bis dahin muss Diginex alle Abschlussbedingungen erfüllen.

Resulticks ist ein Schwergewicht. Das Unternehmen erwirtschaftete 2025 rund 150 Millionen US-Dollar Umsatz. Das operative Ergebnis lag bei 46 Millionen US-Dollar. Die Folge: ein massiver Größenunterschied zum Käufer. Da der aktuelle Diginex-Kurs weit unter dem Referenzpreis notiert, sinkt die Attraktivität für die Verkäufer drastisch.

Nasdaq droht mit Rauswurf

Im Hintergrund tickt eine weitere Uhr. Die Nasdaq fordert einen Mindestkurs von einem US-Dollar. Diginex reißt diese Marke seit Monaten. Im April führte das Management bereits einen Aktiensplit im Verhältnis 8-zu-1 durch. Dennoch notiert das Papier weiterhin unter der kritischen Schwelle.

Bis zum 21. September 2026 hat das Unternehmen Zeit. Gelingt die Rückkehr über die Dollar-Marke nicht, droht das Delisting. Diginex könnte zwar eine Fristverlängerung um weitere 180 Tage beantragen. Dafür muss der Konzern aber einen konkreten Plan zur Behebung vorlegen.

Hohe Verluste, neuer Umbau

Operativ schreibt Diginex weiterhin rote Zahlen. Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Umsatz auf 2,05 Millionen US-Dollar. Der Nettoverlust weitete sich parallel dazu massiv aus. Er erreichte 5,81 Millionen US-Dollar.

Der Verlust je Aktie verschlechterte sich auf 0,03 US-Dollar. Um effizienter zu werden, baut das Management den Konzern um. Diginex integriert derzeit vier operative Einheiten in eine gemeinsame Technologieplattform. Dazu gehören unter anderem Plan A.Earth und Matter DK.

Spätestens am Dienstag muss Diginex ein Update zum Resulticks-Deal liefern. Platzt die Übernahme, rückt die kritische Ein-Dollar-Marke in noch weitere Ferne. Ein Scheitern würde den Druck auf die Nasdaq-Compliance drastisch erhöhen.

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