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Dic Asset geben nach der Gewinnwarnung weiter nach

Vergangenen Freitag bereits hatte der Spezialist für Gewerbeimmobilien Dic Asset gemeldet, dass aufgrund der vereinbarten Anpassungen der 2022 mit einem Bankenkonsortium abgeschossenen Brückenfinanzierung für den Erwerb der Anteile an der VIB Vermögen ‘AG Konditionsanpassungen notwendig werden. Durch die längere Laufzeit und die angepassten Konditionen entsteht ein erhöhter Zinsaufwand, der sich auf den Funds from Operations (FFO bzw. operatives Ergebnis) im laufenden Geschäftsjahr mit rund 15 Millionen Euro auswirken wird.

Und deshalb sowie aufgrund der “wider Erwarten ausgebliebenen Normalisierung der Transaktionsaktivitäten im Immobiliengeschäft” musste der Konzern seine Gesamtjahresprognose auch anpassen und rechnet nun für 2023 mit einem FFO von 50 bis 55 Millionen Euro nach bislang 90 bis 97 Millionen Euro.

Die Reaktion an der Börse fiel erwartungsgemäß aus, Aktien der Dic Asset AG fielen am Montag bereits um 6,8 Prozent auf 4,95 Euro. Wer allerdings jetzt damit gerechnet hat, dass damit die schlechten Nachrichten bereits verarbeitet sind, der wird heute enttäuscht, denn die Papiere geben heute nochmals kräftig um aktuelle 9 Prozent auf 4,50 Euro nach. Seit Jahresbeginn summieren sich die Kursverluste damit bereits auf empfindliche 41 Prozent.