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Symbolbild, KI-generiert

Deutsche Telekom Aktie: Stabilisierung im Gange

Ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm stützt den Kurs der Deutschen Telekom. Die nächste Bewährungsprobe folgt mit den Quartalszahlen im Mai, die die Wirkung der Preiserhöhungen zeigen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Zweite Tranche des 2-Milliarden-Rückkaufprogramms läuft
  • US-Tochter T-Mobile bleibt zentraler Wachstumstreiber
  • Nächster Impuls durch Quartalszahlen am 13. Mai
  • Charttechnische Unterstützung bei 30,70 Euro im Fokus

Nach dem jüngsten Dividendenabschlag sucht die Deutsche Telekom nach einem festen Boden. Ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm greift dem Bonner Konzern dabei spürbar unter die Arme. Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits auf die nächste operative Bewährungsprobe im Mai, wenn sich die Wirkung der jüngsten Preisanpassungen zeigen muss.

Rückenwind durch eigene Käufe

Derzeit pendelt der Kurs um die Marke von 31 Euro und festigt damit die charttechnische Unterstützung bei 30,70 Euro. Maßgeblich verantwortlich für diese relative Stärke ist das Unternehmen selbst. Die zweite Tranche eines insgesamt zwei Milliarden Euro schweren Aktienrückkaufprogramms läuft auf Hochtouren. Diese kontinuierliche Nachfrage federt den Verkaufsdruck nach der jüngsten Ausschüttung der Rekorddividende von 1,00 Euro je Aktie effektiv ab. Das Programm dient primär der Einziehung von Aktien zur Kapitalherabsetzung und stützt den Titel in einem von Inflationssorgen geprägten Marktumfeld.

US-Geschäft bleibt Ertragsanker

Operativ verlässt sich Vorstandschef Tim Höttges weiterhin auf das lukrative Überseegeschäft. T-Mobile US fungiert als wichtigster Wachstumstreiber und sichert die ambitionierte Jahresprognose ab. Für 2026 peilt das Management ein bereinigtes operatives Ergebnis (EBITDA AL) von rund 47,4 Milliarden Euro an. Bereits im Vorjahr trieb die US-Tochter den bereinigten Nettogewinn um 3,7 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro. Analysten taxieren den Gewinn je Aktie für das laufende Jahr im Konsens auf etwa 2,18 Euro, was das aktuelle Bewertungsniveau untermauert.

Fokus auf Quartalszahlen

Der nächste fundamentale Impuls folgt am 13. Mai 2026 mit dem Bericht zum ersten Quartal. Dieses Zahlenwerk wird belegen, ob die Anfang April umgesetzten DSL-Preiserhöhungen im Heimatmarkt die gestiegenen Lohnkosten aus der jüngsten Tarifrunde tatsächlich auffangen. Fällt diese Bilanz positiv aus und verteidigen die Käufer die Marke von 30,70 Euro auf Schlusskursbasis, öffnet sich charttechnisch der Weg für einen erneuten Anlauf auf den Widerstandsbereich bei 34,30 Euro.

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