Die Deutsche Telekom startet mit einem neuen, milliardenschweren Aktienrückkauf ins Jahr 2026 und setzt damit ein deutliches Signal an den Markt. Nach dem Abschluss des vorherigen Programms legt der Konzern nahtlos nach – trotz nur verhaltener Kursentwicklung und gemischter Branchentrends. Wie stark kann diese Maßnahme den Titel stützen?
Neues Rückkaufprogramm über 2 Milliarden Euro
Am Montag, den 5. Januar 2026, hat die Telekom offiziell ein neues Aktienrückkaufprogramm gestartet. Der DAX-Konzern knüpft damit unmittelbar an das 2025er Programm an, bei dem rund 65,4 Millionen eigene Aktien für etwa 2 Milliarden Euro erworben wurden.
Die Eckpunkte des neuen Programms:
- Volumen: Bis zu 2 Milliarden Euro (ohne Erwerbsnebenkosten)
- Zeitraum: 05.01.2026 bis 31.12.2026
- Erste Tranche: Bis zu 550 Millionen Euro bis zum 26. März 2026
- Verwendung: Eingezogene Aktien sollen den Gewinn je Aktie rechnerisch erhöhen
Im Kern nutzt der Konzern seine starke Cashflow-Position, um Kapital an die Aktionäre zurückzugeben und den Kurs zusätzlich zu stabilisieren. Das klare Bekenntnis des Managements zum eigenen Titel prägt damit den Jahresauftakt.
Analysten bleiben bei Kaufempfehlung
Parallel zum Start des Rückkaufprogramms bekräftigen Analysten ihre positive Sicht. Die UBS hat ihre Einstufung für die Aktie auf „Buy“ belassen und das Kursziel bei 35,70 Euro bestätigt.
Analyst Polo Tang verweist in seiner aktuellen Sektorstudie auf unterschiedliche Entwicklungen in den Geschäftsbereichen:
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Deutsche Telekom?
- Breitband: „Durchwachsene Trends“ bei den Anschluss-Preisen
- Mobilfunk: Nachlassender Preiskampf, Entspannung bei der Wettbewerbsintensität
Gerade im Mobilfunk, einem zentralen Ertragspfeiler, sieht er eine Stabilisierung. Diese Einschätzung stützt die Erwartung, dass die operative Marge des Konzerns auf einem soliden Niveau bleiben kann – ein wichtiger Faktor, um umfangreiche Rückkäufe zu rechtfertigen.
Kursbild: Unterstützung und Bewertung
Heute notiert die Aktie mit 27,72 Euro leicht im Plus (rund 0,9 Prozent zum Vortag). Auf Sicht der vergangenen zwölf Monate liegt der Titel jedoch knapp 4 Prozent im Minus und damit deutlich unter dem 52‑Wochen-Hoch von 35,78 Euro.
Auffällig im technischen Bild:
- Der Kurs bewegt sich nahe dem 50‑Tage-Durchschnitt von 27,53 Euro.
- Zum 200‑Tage-Durchschnitt bei 30,07 Euro besteht ein Abstand von gut 8 Prozent.
- Der RSI von 57,5 signalisiert ein neutrales Niveau, weder überkauft noch überverkauft.
Damit steht die Aktie in der Nähe einer möglichen Unterstützungszone. Im Markt wird vor allem die Region um 27 Euro als wichtige Marke betrachtet. Das laufende Rückkaufprogramm wirkt hier als zusätzlicher Puffer, weil der Konzern bereit ist, in diesem Bereich substanziell eigene Aktien vom Markt zu nehmen.
Fazit: Rückkauf als zentrale Stütze
Zum Jahresbeginn 2026 setzt die Telekom konsequent auf Kontinuität in ihrer aktionärsfreundlichen Kapitalpolitik. Ein erneutes Rückkaufvolumen von bis zu 2 Milliarden Euro, überwiegend zur Einziehung der Aktien, trifft auf eine Bewertung unterhalb der Höchststände und auf eine weiterhin positive Analystenmeinung mit Kursziel 35,70 Euro. Entscheidend wird nun, ob der Titel die Unterstützungszone um 27 Euro behaupten und sich in Richtung der mittelfristigen Durchschnittslinien nach oben lösen kann.
Deutsche Telekom-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutsche Telekom-Analyse vom 7. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Deutsche Telekom-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Telekom-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 7. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Deutsche Telekom: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
