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Symbolbild, KI-generiert

Deutsche Telekom Aktie: Rückkauf endet 30. Juni

Ende des Aktienrückkaufprogramms setzt Telekom-Aktie unter Druck, trotz operativ starker Zahlen und angehobener Jahresziele.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktienrückkaufprogramm läuft planmäßig aus
  • Kurs fällt auf Jahrestief zurück
  • Operative Geschäfte laufen weiter gut
  • Netztest und Umbau-Spekulationen belasten

Starke Zahlen, schwacher Kurs. Bei der Deutschen Telekom klaffen Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Ab dem 30. Juni fällt nun ein wichtiger Stützungsmechanismus für die Aktie weg. Die aktuelle Tranche des Aktienrückkaufprogramms endet planmäßig.

Das Timing für das Programmende ist heikel. Die Aktie schloss am Freitag bei 26,31 Euro. Auf Monatssicht verzeichnet das Papier ein Minus von fast elf Prozent. Damit notiert der Kurs gefährlich nah an seinem jüngsten Jahrestief.

Lücke beim Aktienrückkauf

Seit April kaufte der Konzern kontinuierlich eigene Papiere. Bis Mitte Juni sammelte die Telekom über 16 Millionen Aktien ein. Das Volumen dieser Tranche betrug bis zu 550 Millionen Euro. Ab Juli fehlt dieser verlässliche Nachfrager am Markt. Das Management stellte für das Gesamtjahr zwar weitere Milliardenrückkäufe in Aussicht. Kurzfristig dürfte die Lücke dennoch spürbar sein.

Starke Zahlen verpuffen

Operativ liefert das Unternehmen ab. Die Ratingagentur Fitch hob die Bonität des Konzerns kürzlich auf das Niveau „A-“ an. Die Experten lobten die starke Marktposition und die robusten Geldflüsse der US-Tochter. Im ersten Quartal wuchs der Umsatz organisch um knapp fünf Prozent. Der Vorstand schraubte daraufhin die Jahresziele nach oben. Das angestrebte Betriebsergebnis liegt nun bei rund 47,5 Milliarden Euro.

Gerüchte und ein Netztest

Zwei Faktoren belasten derzeit die Stimmung. Marktbeobachter verweisen auf hartnäckige Spekulationen über einen Konzernumbau. Medienberichten zufolge prüft die Telekom eine neue Holdingstruktur. Diese soll die US-Tochter T-Mobile US vollständig integrieren. Eine offizielle Bestätigung fehlt bisher. Diese Ungewissheit dämpft die Kauflaune der Investoren.

Parallel dazu läuft ein bundesweiter Stresstest der Bundesnetzagentur. Noch bis zum 1. Juli dokumentieren Bürger per App die tatsächliche Netzqualität. Die Ergebnisse folgen im Herbst.

Fallen diese schwach aus, drohen neue regulatorische Auflagen für den Netzausbau. Das würde den Investitionsdruck spürbar erhöhen. Neue Fakten zur finanziellen Entwicklung gibt es im Spätsommer. Am 6. August präsentiert die Deutsche Telekom ihre Zahlen für das zweite Quartal.

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