Rekordzahlen trotz Gegenwind – und dazu konkrete Ausschüttungen: Die Deutsche Telekom liefert für 2025 besser ab als die eigenen Zielmarken. Gleichzeitig sorgt ein lebhaftes Branchenumfeld in Europa für zusätzliche Fantasie. Was treibt die Aktie gerade wirklich?
Rekordwerte trotz Währungseffekten
2025 kletterte der Konzernumsatz auf 119,1 Mrd. Euro. Nominal entspricht das +2,9%, organisch sogar +4,2%. Noch wichtiger für viele Investoren: Das bereinigte EBITDA AL stieg organisch um 4,7% auf den Rekordwert von 44,2 Mrd. Euro.
Bemerkenswert ist dabei der Kontext: Währungseffekte – konkret der starke US-Dollar – bremsten zwar, verhinderten das Wachstum aber nicht. Als zentraler Treiber bleibt das US-Geschäft über T-Mobile US. In Deutschland setzt der Konzern parallel weiter auf den Glasfaserausbau. Für 2026 gab das Management zudem einen optimistischen Ausblick.
Dividende, Rückkäufe und HV-Termin
Aktionäre sollen direkt profitieren: Geplant ist eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie aus einem Bilanzgewinn von 27,95 Mrd. Euro. Zusätzlich laufen milliardenschwere Aktienrückkäufe, die den Kapitalrückfluss flankieren.
Formal entschieden wird darüber auf der ordentlichen Hauptversammlung am 1. April 2026 (10:00 Uhr MESZ) in Bonn. Auf der Agenda steht außerdem die Bestellung von Deloitte als Abschlussprüfer sowie die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat.
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Rückenwind aus dem Sektor – und der Blick auf den Kurs
Neben den eigenen Zahlen hilft das Umfeld: Der europäische Telekom-Sektorindex gehörte zuletzt zu den stärksten Bereichen in Europa und legte 1,3% zu. Treiber sind Berichte über mögliche Konsolidierung – unter anderem mit Verweis auf Gespräche zwischen Telefónica und der United-Internet-Tochter 1&1.
In dieses Bild passt die aktuelle Kursentwicklung: Die Aktie notiert heute bei 34,12 Euro (+3,30%) und liegt damit nur noch rund 4,6% unter dem 52‑Wochen‑Hoch. Auf 30 Tage gerechnet steht ein Plus von 25,30% – ein Hinweis darauf, dass der Markt die Kombination aus Rekordkennzahlen und Sektorstimmung zuletzt klar positiv einpreist.
Unterm Strich kommt der Rückenwind aktuell aus zwei Richtungen: operative Rekorde und ein branchenweit freundlicheres Sentiment. Der nächste konkrete Termin für Anleger ist die Hauptversammlung am 1. April 2026, auf der die geplante Dividende von 1,00 Euro zur Abstimmung steht.
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