Die Deutsche Telekom hat gestern ihren 15. Sieg in Folge beim Computer-BILD-Mobilfunknetztest gemeldet. Nach Unternehmensangaben erhielt das Netz die Note „sehr gut (1,2)“. Bei Geschwindigkeit und Abdeckung im 5G-Netz lag die Telekom demnach vor den anderen Netzbetreibern.
Das Unternehmen verwies außerdem auf Vorteile bei der Latenz. Damit nannte die Telekom neben Verfügbarkeit und Geschwindigkeit einen weiteren Bereich, in dem ihr Netz im Test besser abschnitt.
Ausschüttungspläne enttäuschen den Markt
An der Börse hatten am Donnerstag andere Nachrichten die Reaktion geprägt. Reuters zufolge fiel die Aktie nach den Quartalszahlen zwischenzeitlich, weil die geplanten Ausschüttungen hinter den Markterwartungen zurückblieben. Der Vorstand will die Dividende auf 1,10 Euro je Aktie anheben. Für 2027 sind Aktienrückkäufe von bis zu 2 Milliarden Euro vorgesehen.
Reuters berichtete außerdem über erneute Sorgen vor einer möglichen Vollfusion mit T-Mobile US. Die Geschäftszahlen übertrafen dagegen laut der Nachrichtenagentur die Analystenerwartungen.
Die Telekom hatte am Donnerstag für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 31,1 Milliarden Euro gemeldet. Der bereinigte Konzernüberschuss erreichte 3,0 Milliarden Euro, ein Plus von 12,7 Prozent.
Absichtserklärung für KI-Rechentechnik
Neben dem Mobilfunknetz steht auch die Rechenzentrumsinfrastruktur im Blick. Am Dienstag unterzeichneten T-Systems und Sparxity auf dem Digitalgipfel eine Absichtserklärung zur Integration und Validierung von Sparxitys energieeffizienter KI-Rechentechnik in Telekom-Rechenzentren.
Die Vereinbarung sieht damit zunächst die Integration und Prüfung der Technik vor. Eine Einführung der nächsten Chipgeneration ist nach Unternehmensangaben für 2028 vorgesehen. T-Systems und Sparxity wollen mit der Zusammenarbeit Europas souveräne KI-Infrastruktur stärken.
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