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Deutsche Telekom Aktie: Kursziel 38,13 Euro

JPMorgan und UBS sehen bei der Telekom-Aktie rund 40 Prozent Aufwärtspotenzial. Starke Cashflows und Aktienrückkäufe stützen die positive Einschätzung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Analysten erwarten deutliche Kurserholung
  • Starke Cashflows durch T-Mobile US
  • Aktienrückkaufprogramm stützt Gewinn je Aktie
  • Quartalszahlen am 6. August im Fokus

Zwei Wochen vor den Quartalszahlen wetten Analysten auf eine kräftige Kurserholung bei der Deutsche Telekom. JPMorgan und UBS bestätigten Ende Juli ihre positiven Einschätzungen. Ihr durchschnittliches Kursziel liegt bei 38,13 Euro – rund 40 Prozent über dem aktuellen Niveau.

Die Aktie notiert bei 26,80 Euro. Am Dienstag verlor sie 1,29 Prozent. Zum bisherigen Jahreshöchststand von 34,35 Euro, erreicht Ende Februar, fehlen ihr fast 22 Prozent.

Woher die Zuversicht der Analysten kommt

Die Bewertungslücke fußt auf einem einfachen Argument: stabile Cashflows. Die US-Tochter T-Mobile US liefert robuste Erträge und stützt damit das gesamte Geschäftsmodell. Im europäischen Telekomsektor gilt der Bonner Konzern deshalb weiterhin als einer der Top-Favoriten unter Analysten.

Ein zweiter Baustein ist das laufende Aktienrückkaufprogramm. Zwischen dem 13. und 17. Juli kaufte die Telekom rund 1,35 Millionen eigene Aktien zurück. Seit Start der aktuellen Tranche Anfang Juli sind es bereits etwa 3,67 Millionen Anteile.

Für 2026 plant das Management Rückkäufe im Volumen von rund 2 Milliarden Euro. Das drückt die Zahl der ausstehenden Aktien und stützt damit den Gewinn je Aktie. Ergänzend baut der Konzern sein Glasfasernetz aus: Rund 2,5 Millionen weitere Haushalte sollen dieses Jahr angeschlossen werden. Parallel schließt die Telekom Lücken im 4G- und 5G-Netz, um ihre Marktführerschaft in Europa zu sichern.

Was die Zahlen am 6. August zeigen sollen

Am 6. August legt die Deutsche Telekom ihre Quartalszahlen vor. Analysten erwarten im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 0,647 US-Dollar. Das wäre ein Plus von gut 6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 0,610 US-Dollar.

Beim Umsatz rechnet der Markt mit einem Anstieg auf etwa 34,43 Milliarden US-Dollar, nach 32,50 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Beide Werte würden ein solides operatives Wachstum belegen – ohne Ausreißer nach oben oder unten.

Technisch bleibt das Bild uneinheitlich. Der RSI von 52,9 signalisiert weder Überkauft- noch Überverkauft-Signale. Die Aktie handelt knapp unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 27,27 Euro – ein Zeichen dafür, dass die kurzfristige Erholung noch nicht eingesetzt hat.

Die Diskrepanz zwischen Analystenerwartung und aktuellem Kurs bleibt damit die zentrale Geschichte bis zum Berichtstermin. Bestätigen die Zahlen am 6. August das erwartete Wachstum bei Gewinn und Umsatz, dürfte sich zeigen, ob der Markt die von JPMorgan und UBS gesehene Bewertungslücke tatsächlich schließt.

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Diskussion zu Deutsche Telekom

Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.