Goldman Sachs hat am Freitag das Kursziel für die Deutsche Telekom von 38 auf 36 Euro gesenkt. Die Kaufempfehlung bestätigte das Analysehaus jedoch. Analyst Andrew Lee passte seine Schätzungen an den Quartalsbericht, die Prognosen von T-Mobile US und die jüngsten Währungsbewegungen an.
Damit änderte Goldman Sachs das Kursziel, nicht aber die grundsätzliche Einstufung des Papiers. Die Telekom-Aktie schloss am Freitag bei 25,98 € und damit unter dem gesenkten Kursziel.
Höhere Prognose und geplante Ausschüttungen
Die Telekom hatte am Donnerstag ihre Prognose für 2026 angehoben. Sie erwartet rund 47,6 Milliarden Euro bereinigtes EBITDA AL. Den Free Cashflow AL veranschlagt das Unternehmen auf rund 20,1 Milliarden Euro.
Im dritten Quartal 2026 erreichte der Konzernumsatz 31,1 Milliarden Euro. Das entsprach einem organischen Wachstum von 5,5 Prozent.
Das bereinigte EBITDA AL legte organisch um 8,0 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro zu. Der bereinigte Konzernüberschuss belief sich auf 3,0 Milliarden Euro.
Der Vorstand plant für 2026 eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie. Für 2027 kündigte die Telekom außerdem Aktienrückkäufe von bis zu 2 Milliarden Euro an.
Fusionsprozess mit US-Tochter ausgesetzt
Bei der möglichen Fusion mit T-Mobile US hatte das Handelsblatt am 29. Oktober über einen vorerst ausgesetzten Prozess berichtet. Die Deutsche Telekom verzichtete demnach zunächst auf ein formelles Angebot. Als einen Grund nannte der Bericht Widerstand des Betriebsrats; die Deutsche Telekom und T-Mobile US äußerten sich demnach nicht dazu.
Als Belastungsfaktoren für die Aktie nannte dpa-AFX am Donnerstag zudem Sorgen über den Druck durch SpaceX auf T-Mobile US und die mögliche Fusion mit der US-Tochter.
Stand heute, 8. November: Deutsche Telekom – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Deutsche Telekom investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 8. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
