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Deutsche Telekom Aktie: Goldmans Kursziel-Schnitt?

Goldman Sachs reduziert das Kursziel auf 36 Euro; die Telekom hebt ihre 2026-Prognose an und plant weitere Ausschüttungen.

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Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Goldman Sachs setzt Kursziel auf 36 Euro
  • Kaufempfehlung für die Aktie bleibt bestehen
  • Telekom erhöht Prognose für 2026
  • Rückkäufe von bis zu zwei Milliarden Euro angekündigt

Goldman Sachs hat am Freitag das Kursziel für die Deutsche Telekom von 38 auf 36 Euro gesenkt. Die Kaufempfehlung bestätigte das Analysehaus jedoch. Analyst Andrew Lee passte seine Schätzungen an den Quartalsbericht, die Prognosen von T-Mobile US und die jüngsten Währungsbewegungen an.

Damit änderte Goldman Sachs das Kursziel, nicht aber die grundsätzliche Einstufung des Papiers. Die Telekom-Aktie schloss am Freitag bei 25,98 € und damit unter dem gesenkten Kursziel.

Höhere Prognose und geplante Ausschüttungen

Die Telekom hatte am Donnerstag ihre Prognose für 2026 angehoben. Sie erwartet rund 47,6 Milliarden Euro bereinigtes EBITDA AL. Den Free Cashflow AL veranschlagt das Unternehmen auf rund 20,1 Milliarden Euro.

Im dritten Quartal 2026 erreichte der Konzernumsatz 31,1 Milliarden Euro. Das entsprach einem organischen Wachstum von 5,5 Prozent.

Das bereinigte EBITDA AL legte organisch um 8,0 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro zu. Der bereinigte Konzernüberschuss belief sich auf 3,0 Milliarden Euro.

Der Vorstand plant für 2026 eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie. Für 2027 kündigte die Telekom außerdem Aktienrückkäufe von bis zu 2 Milliarden Euro an.

Fusionsprozess mit US-Tochter ausgesetzt

Bei der möglichen Fusion mit T-Mobile US hatte das Handelsblatt am 29. Oktober über einen vorerst ausgesetzten Prozess berichtet. Die Deutsche Telekom verzichtete demnach zunächst auf ein formelles Angebot. Als einen Grund nannte der Bericht Widerstand des Betriebsrats; die Deutsche Telekom und T-Mobile US äußerten sich demnach nicht dazu.

Als Belastungsfaktoren für die Aktie nannte dpa-AFX am Donnerstag zudem Sorgen über den Druck durch SpaceX auf T-Mobile US und die mögliche Fusion mit der US-Tochter.

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Diskussion zu Deutsche Telekom

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.