Einen Tag nach dem 52-Wochen-Tief dreht die T-Aktie ins Plus. Hinter der Gegenbewegung steckt mehr als Technik.
Fitch hebt Rating auf „A-„
Ratingagentur Fitch stufte die Deutsche Telekom von „BBB+“ auf „A-“ hoch — mit stabilem Ausblick. Als Grund nennt Fitch das verbesserte operative Profil in den USA, getrieben von T-Mobile US. Hinzu kommt eine stärkere Cashflow-Generierung des Konzerns.
Die Telekom selbst rechnet bis 2027 mit einem kumulativen überschüssigen Cashflow von rund 15 Milliarden Euro. Das gibt dem Upgrade eine solide Grundlage.
Erholung vom Jahrestief
Am Montag markierte die Aktie bei 25,71 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Heute notiert das Papier bei 26,62 Euro — ein Tagesplus von 1,84 Prozent. Vom gestrigen Tief aus sind das bereits 3,54 Prozent Erholung.
Der RSI liegt bei 36,3. Das deutet darauf hin, dass die Aktie den überverkauften Bereich allmählich verlässt. Kein Wunder, dass das Papier heute im schwachen Gesamtmarkt eine relative Stärke zeigt.
Vom Februar-Hoch bei 34,35 Euro ist die Aktie allerdings noch weit entfernt. Der Abstand beträgt rund 22 Prozent.
Dividende und Kursziel
Für 2026 prognostizieren Analysten eine Dividende von 1,13 Euro je Aktie — nach 1,00 Euro im Vorjahr. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 38,61 Euro und impliziert damit erhebliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kurs.
Am 6. August legt die Deutsche Telekom die Zahlen für das zweite Quartal vor. Dann zeigt sich, ob die Cashflow-Prognose im laufenden Marktumfeld Schritt hält.
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