Zwischen dem 6. und dem 10. Juli 2026 erwarb der Konzern über Xetra insgesamt 2.321.535 eigene Aktien, wie das Unternehmen mitteilte. Der Kauf ist Teil des laufenden Rückkaufprogramms mit einem Gesamtvolumen von 2 Milliarden Euro für das laufende Jahr.
Neue Tranche seit Juli angelaufen
Grundlage für die jüngsten Käufe ist eine neue Tranche des Rückkaufprogramms, die am 1. Juli 2026 gestartet ist und bis zum 30. September 2026 läuft. Für diesen Abschnitt hat sich die Deutsche Telekom ein Volumen von bis zu 560 Millionen Euro gesetzt. Bereits in der ersten Zwischenmeldung zu dieser Tranche hatte der Konzern den Erwerb von 908.705 Aktien im Zeitraum vom 1. bis 3. Juli gemeldet. Mit den nun bestätigten weiteren 2.321.535 Aktien zieht das Tempo der Rückkäufe binnen kurzer Zeit spürbar an. Die Deutsche Telekom reduziert damit fortlaufend die Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien und stützt so rechnerisch den Gewinn je Aktie.
Die Rückkäufe fügen sich in eine Kapitalstrategie ein, die der Konzern bereits für das gesamte Jahr angekündigt hatte. Mit dem 2-Milliarden-Euro-Programm signalisiert das Management, überschüssige Mittel an die Aktionäre zurückzugeben, statt sie ausschließlich zu thesaurieren.
Analysten bestätigen positive Einschätzung
Parallel zu den Rückkaufmeldungen äußerte sich die UBS zur Aktie. Die Großbank bekräftigte am 13. Juli 2026 ihre Einstufung mit „Buy“ und nannte ein Kursziel von 36,00 Euro. Das liegt deutlich über dem aktuellen Kursniveau von 26,72 Euro, zu dem die Aktie am Donnerstag schloss. Auf Wochensicht legte der Titel um 1,98 Prozent zu, nachdem er zuvor mehrere Wochen unter Druck gestanden hatte. Über die vergangenen zwölf Monate hat sich der Kurs jedoch deutlich von seinem Rekordhoch entfernt: Zum 52-Wochen-Hoch von 34,35 Euro, das Ende Februar erreicht wurde, beträgt der Abstand mittlerweile mehr als ein Fünftel.
Der laufende Rückkauf trifft damit auf eine Aktie, die sich merklich unter ihren Höchstständen bewegt, gleichzeitig aber auch unter dem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt von 27,31 Euro notiert. Aus Sicht des Managements dürfte dies aus Bewertungsperspektive ein Argument für den Fortgang der Rückkäufe sein, da die Gesellschaft eigene Anteile unterhalb kurzfristiger Trendlinien einsammelt.
Blick auf kommende Termine
Anleger richten den Blick nun auf die anstehende Berichtssaison. Die Deutsche Telekom wird ihre Finanzergebnisse für das zweite Quartal 2026 am 6. August 2026 veröffentlichen. Die Zahlen zum dritten Quartal folgen am 5. November 2026. Beide Termine dürften Aufschluss darüber geben, ob sich das operative Geschäft weiterhin so entwickelt, dass der Konzern das ambitionierte Rückkaufvolumen im geplanten Zeitrahmen bis Ende September vollständig umsetzen kann.
Bis dahin bleibt die regelmäßige Veröffentlichung der wöchentlichen Rückkaufmeldungen ein fester Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Sie liefert Anlegern einen kontinuierlichen Einblick, in welchem Tempo die Deutsche Telekom ihr Kapitalrückführungsprogramm abarbeitet, und dient zugleich als Signal dafür, wie das Management die eigene Aktie im aktuellen Kursumfeld bewertet.
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