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Deutsche Telekom: 2 Milliarden Euro für Aktienrückkauf

Die Deutsche Telekom erwägt laut Medienbericht eine Komplettübernahme von T-Mobile US. Das Management treibt parallel Aktienrückkäufe voran.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Fusionspläne mit US-Tochter gemeldet
  • Aktienrückkaufprogramm läuft auf Hochtouren
  • Jahresprognose nach starkem Quartal angehoben
  • Neue Cybersicherheitslösung für Europa gestartet

Die Deutsche Telekom plant angeblich den ganz großen Wurf. Ein Bericht des „Wall Street Journal“ über eine mögliche komplette Fusion mit T-Mobile US sorgt am Markt für Nervosität. Die Aktionäre reagierten prompt mit Verkäufen.

Hürden für den Transatlantik-Deal

Telekom-Chef Timotheus Höttges will die US-Tochter offenbar komplett integrieren. Aktuell hält der Bonner Konzern knapp über 50 Prozent an T-Mobile US. Im Raum steht nun der Aufbau einer neuen Holdinggesellschaft. Diese soll ein reines Aktientauschangebot vorlegen. Ein ehrgeiziger Plan.

Das Projekt gilt als komplex. Höttges muss den deutschen Staat als Großaktionär überzeugen. Bund und KfW halten zusammen rund 28 Prozent der Anteile. Auch die restlichen US-Aktionäre brauchen gute Argumente. Sie kritisieren oft die schwächere Profitabilität des deutschen Mutterkonzerns.

Milliarden für den Aktienrückkauf

Abseits der Fusionsgerüchte stützt das Management den Kurs aktiv. Das im April gestartete Aktienrückkaufprogramm läuft auf Hochtouren. Bis Anfang Juni kaufte die Telekom bereits über 13 Millionen eigene Papiere zurück. Das Gesamtvolumen soll bis Jahresende zwei Milliarden Euro erreichen. Der Vorstand will den Großteil dieser Aktien vernichten.

Die Aktie verabschiedete sich am Freitag bei 28,33 Euro ins Wochenende. Das Papier pendelt damit dicht unter der 50-Tage-Linie. Seit Jahresbeginn verbuchen Anleger einen moderaten Zuwachs von 1,65 Prozent.

Prognose steigt nach starkem Auftakt

Operativ liefert der Konzern solide Argumente. Im ersten Quartal stieg das bereinigte operative Ergebnis um 7,5 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro. Der Vorstand hob daraufhin die Jahresziele an. Für das Gesamtjahr erwartet das Management nun ein operatives Ergebnis von rund 47,5 Milliarden Euro.

Parallel dazu baut die Telekom neue Geschäftsfelder aus. Gemeinsam mit Palo Alto Networks startet das Unternehmen eine neue Cybersicherheitslösung für Europa. Der Dienst richtet sich an stark regulierte Branchen wie das Gesundheitswesen und den Finanzsektor. Der Marktstart ist für das dritte Quartal geplant.

In den kommenden Wochen rücken zwei Faktoren in den Fokus. Die Gespräche über neue Tarife für die inländischen Mitarbeiter gehen in die nächste Runde. Zeitgleich warten Investoren auf offizielle Aussagen zu den Fusionsplänen. Ohne grünes Licht der Bundesregierung bleibt der transatlantische Mega-Deal reine Spekulation.

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Diskussion zu Deutsche Telekom

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.