Deutsche Rohstoff hat gestern für das dritte Quartal 2026 eine Nettoproduktion von rund 23.500 BOEPD gemeldet. Für das vierte Quartal erwartet das Unternehmen eine höhere Förderung: Sie soll nach der Unternehmensprognose rund 26.000 BOEPD erreichen. Damit stellt Deutsche Rohstoff für das Schlussquartal einen weiteren Produktionsanstieg in Aussicht.
Förderausblick und operative Entwicklung
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Deutsche Rohstoff mit einer durchschnittlichen Förderung von mehr als 19.000 BOEPD. Zum Stand der Bohrungen teilte das Unternehmen mit, dass Ende September 23 eigene Bohrungen in Produktion waren. Hinzu kamen neun nicht-operierte Bohrungen, die zu diesem Zeitpunkt ebenfalls produzierten.
Für das dritte Quartal 2026 erwartet Deutsche Rohstoff einen Umsatz von rund 110 Mio. EUR. Der vom Unternehmen für diesen Zeitraum erwartete realisierte WTI-Ölpreis beträgt 87 USD je Barrel.
Als Gründe für die gestern erneut erhöhte Jahresprognose nannte Deutsche Rohstoff anhaltend hohe Ölpreise sowie die starke operative Entwicklung der US-Tochtergesellschaften. Die Umsatzerwartung für das Geschäftsjahr 2026 liegt bei 340 bis 360 Mio. EUR. Beim EBITDA stellt das Unternehmen für dasselbe Geschäftsjahr 420 bis 440 Mio. EUR in Aussicht.
Höheres Kursziel und nächster Berichtstermin
Die Aktie legte gestern um 4,5% zu und schloss bei 91,40 €. Medienberichten zufolge hob MWB Research gestern das Kursziel für Deutsche Rohstoff von 128 auf 136 EUR an. Zugleich bestätigte das Analysehaus seine Kaufempfehlung; die höhere Zielmarke ging somit nicht mit einer Änderung der Einstufung einher.
Als nächster Veröffentlichungstermin ist der 17. November 2026 angekündigt. An diesem Tag soll Deutsche Rohstoff den Quartalsfinanzbericht zum dritten Quartal 2026 vorlegen.
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