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Symbolbild, KI-generiert

Deutsche Pfandbriefbank Aktie: Deutsche Bank senkt Kursziel

Die Deutsche Pfandbriefbank verliert weiter an Wert, während schwache Erträge und ein gesenktes Kursziel die Erholung erschweren.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie sinkt um 2,8 Prozent
  • Deutsche Bank reduziert Kursziel leicht
  • Vorsteuergewinn fällt auf sechs Millionen Euro
  • Kurs bleibt unter 200-Tage-Durchschnitt

Die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank ist am Dienstag um 2,8 Prozent auf 3,32 Euro gefallen, ohne dass eine neue Unternehmensmeldung dafür einen offensichtlichen Grund liefert. Der Rückgang reiht sich in eine Serie schwacher Wochen ein: Seit Jahresbeginn hat das Papier gut ein Fünftel seines Werts verloren.

Kein neues Ereignis, aber ein belastetes Umfeld

Anders als bei früheren Kursbewegungen lässt sich der jüngste Rücksetzer nicht auf ein konkretes operatives Ereignis zurückführen. Weder Übernahmegerüchte noch regulatorische Neuigkeiten oder Ereignisse bei vergleichbaren Immobilienfinanzierern sind in den vergangenen zwei Wochen bekannt geworden.

Am ehesten lässt sich der Kursverlust zeitlich mit einer Kurszielsenkung der Deutschen Bank verknüpfen, die ihre Einschätzung zur Aktie am Dienstag von 3,8 auf 3,7 Euro nach unten korrigierte, die Einstufung „Hold“ aber beibehielt. Als Begründung nannte Analystin Miriam Killian die aus ihrer Sicht schwache Berechenbarkeit des Geschäfts.

Diese Einschätzung reiht sich in eine Reihe von Belastungsfaktoren ein, die das Papier bereits seit Wochen begleiten – darunter die zuletzt schwache Quartalsbilanz und ein Rating, das erstmals von Moody’s vergeben wurde. Beide Themen wurden vor gut drei Wochen bekannt, seither hat die Aktie jeweils rund 7 Prozent verloren. Neue Substanz liefern sie für den aktuellen Rückgang nicht, prägen aber weiterhin die Stimmung der Anleger.

Sanierung schreitet operativ voran

Fundamental hatte die Bank zuletzt durchaus Fortschritte gemeldet. Mitte August hatte Vorstandschef Kay Wolf bestätigt, dass der Rückzug aus dem US-Kreditgeschäft schneller verläuft als geplant – eine Nachricht, die die Aktie damals um rund 2 Prozent auf 3,596 Euro nach oben trieb.

Der seitherige Kursverlauf zeigt jedoch, wie schnell solche operativen Fortschritte von der schwachen Ertragslage überlagert werden. Im ersten Quartal war der Gewinn vor Steuern auf 6 Millionen Euro eingebrochen, nach 28 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, während der Nettozinsertrag von 107 auf 84 Millionen Euro zurückging.

Für das laufende Geschäftsjahr hatte das Institut Erträge zwischen 375 und 425 Millionen Euro sowie einen Vorsteuergewinn von 30 bis 40 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Das Ziel einer Eigenkapitalrendite von 8 Prozent wurde bereits von 2027 auf 2028 verschoben – ein Hinweis darauf, dass Anleger auch mittelfristig mit einer längeren Durststrecke rechnen müssen.

Charttechnisch angeschlagen

Mit dem jüngsten Rückgang notiert die Aktie mittlerweile deutlich unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt, der Abstand beträgt 8,6 Prozent. Das unterstreicht, dass der mittelfristige Trend trotz einzelner operativer Fortschritte weiterhin nach unten zeigt. Anleger dürften sich daher weniger an kurzfristigen Analystenkommentaren orientieren als vielmehr an der Frage, wie schnell sich die Ertragslage über die kommenden Quartale stabilisiert.

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