Drei Themen auf einmal: Die Deutsche Bank drückt heute mit einem Kursminus von rund 2,8 Prozent auf 25,57 Euro ins Minus, veröffentlicht gleichzeitig eine strategische Einschätzung zu Chinas neuem Fünfjahresplan — und hält ein laufendes Anleihe-Rückkaufprogramm im Markt. Ein ungewöhnlich dichter Nachrichtentag für das Frankfurter Institut.
China-Analyse: Chancen mit Vorbehalt
Die hauseigene Research-Abteilung sieht in Pekings Kurswechsel hin zu technologischer Souveränität und Dekarbonisierung selektive Investmentchancen. Konkret nennt die Bank die Bereiche Halbleiter, Robotik und Netzinfrastruktur als mögliche Profiteure der stabilitätsorientierten Politik. Das prognostizierte chinesische Wachstumsziel liegt laut der Analyse bei 4,5 bis 5 Prozent.
Allerdings warnt das Institut zugleich vor Risiken in energieintensiven Industrien und der Logistik — Segmenten, die anfällig für externe Schocks bleiben. Die Analyse liefert also kein klares Kaufsignal, sondern ein differenziertes Bild.
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Rückkauf und Quartalszahlen im Blick
Seit dem 31. März läuft ein öffentliches Rückkaufangebot für elf Euro-Hypothekenpfandbriefe mit einem maximalen Volumen von 1,5 Milliarden Euro. Das Programm endet voraussichtlich am 10. April und zielt auf eine Optimierung des Fälligkeitsprofils ab. Den heutigen Kursrückgang konnte diese Maßnahme nicht bremsen.
Der eigentliche Prüfstein kommt am 29. April: Dann legt die Deutsche Bank ihre Quartalszahlen vor. Im Fokus steht dabei die Frage, ob das Institut die von CEO Christian Sewing zuletzt angesprochenen flachen Erträge im Investmentbanking durch Wachstum in anderen Bereichen ausgleichen kann. Analysten erwarten für das Gesamtjahr 2026 einen Gewinn von 3,36 Euro je Aktie — ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vorjahresniveau. Zusätzlichen Rückhalt bietet die geplante Ausschüttungsquote von 60 Prozent sowie eine für Mai angekündigte Dividende von 1,00 Euro je Aktie.
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