Die Deutsche Bank und die Europäische Investitionsbank haben am Freitag eine Finanzierungspartnerschaft vereinbart, die Investitionen von 560 Millionen Euro in europäische Raumfahrtunternehmen ermöglichen soll. Die Aktie fiel im schwachen Börsenumfeld um 2,6%.
Als Belastungen für den Gesamtmarkt nannte dpa-AFX höhere Ölpreise, schwache Vorgaben aus den USA und Asien sowie die Technologieschwäche nach enttäuschenden Quartalsbilanzen und Ausblicken von Amazon und Intel.
Finanzierungspartnerschaft und höhere Kursziele
Die Vereinbarung mit der Europäischen Investitionsbank zielt auf die Finanzierung europäischer Raumfahrtunternehmen. Nach Angaben der Deutschen Bank soll die Partnerschaft die entsprechenden Investitionen ermöglichen.
UBS hob am Freitag das Kursziel für die Deutsche Bank von 37 auf 38 Euro an. Das Analysehaus bestätigte zugleich seine Kaufempfehlung. Bereits am Mittwoch erhöhte RBC Capital Markets das Kursziel von 36 auf 40 Euro und bestätigte die Einstufung „Outperform“.
Für europäische Bankaktien beschrieb dpa-AFX am Freitag ebenfalls ein belastetes Umfeld. Dabei hob die Nachrichtenagentur insbesondere NatWest nach enttäuschenden Quartalszahlen hervor.
Niedrigere Kapitalanforderung für das kommende Jahr
Die Deutsche Bank meldete am Mittwoch außerdem eine Senkung ihrer SREP-Kapitalanforderungen durch die EZB. Ab dem 1. Januar 2027 beträgt die Säule-2-Anforderung 2,60 %. Sie liegt damit 25 Basispunkte niedriger als 2026.
Den Konzernumsatz-Ausblick für 2026 erhöhte die Deutsche Bank auf mehr als 33 Milliarden Euro. Zuvor hatte sie rund 33 Milliarden Euro erwartet. Am Donnerstag hielt das Institut die Telefonkonferenz für Anleiheinvestoren zu den Quartalsergebnissen ab.
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