AlphaValue/Baader Europe hat am Freitag das Kursziel für die Deutsche Bank von 38,50 EUR auf 36,90 EUR gesenkt. Die Empfehlung „Add“ bestätigte das Analysehaus Medienberichten zufolge. Die Anpassung fällt in die Tage vor der Veröffentlichung der nächsten Quartalsergebnisse.
Unterschiedliche Signale der Analysten
UBS bestätigte am Freitag Medienberichten zufolge die Einstufung „Buy“ und das Kursziel von 37 Euro. Damit hielt das Haus vor den Quartalszahlen an seiner Kaufempfehlung fest, während AlphaValue/Baader Europe seine Zielmarke reduzierte.
Für das Investmentbanking hatte Finanzvorstand Raja Akram zuvor auf mögliche schwächere Erträge hingewiesen. Einem Medienbericht vom 8. Oktober zufolge könnten die Erträge der Investmentbank im dritten Quartal stagnieren oder leicht sinken. Der Bericht nannte diese frühere Warnung als Belastungsfaktor für den damaligen Kursrückgang.
Wachstumspläne im Firmenkundengeschäft
Im Firmenkundengeschäft will die Deutsche Bank Medienberichten vom Freitag zufolge die Unsicherheit über UniCredits geplante Übernahme der Commerzbank nutzen. Insbesondere im Mittelstand möchte sie Kunden gewinnen. Vorstandsmitglied Alexander von zur Mühlen bezeichnete die Situation als Wachstumschance für die Bank.
Daneben bereitet das Institut einen Verwahrdienst für digitale Vermögenswerte in Deutschland vor. Reuters berichtete am 16. Oktober unter Berufung auf Gerald Podobnik, Co-Leiter der Unternehmensbank, der Start stehe wenige Wochen bevor. Die Bank plane außerdem, die Plattform im folgenden Jahr auf asiatische Finanzzentren auszuweiten.
Die Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 will die Deutsche Bank am 28. Oktober veröffentlichen. Für denselben Tag ist nach Unternehmensangaben eine Investoren- und Analysten-Telefonkonferenz um 11:00 CET vorgesehen. Die angekündigte Ergebnisübersicht bezieht sich auf den Stand zum 30. September.
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