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Symbolbild, KI-generiert

Deutsche Bank Aktie: Kredit-Turbo per KI?

KI verkürzt ausgewählte Kreditentscheidungen; zugleich verlängert die Bank ihre Zurich-Partnerschaft bis Ende 2042.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kleinere Firmenkredite in Minuten entschieden
  • Konzernkredite binnen Wochen statt Monaten
  • Mehr als 2,5 Milliarden Euro Technologieausgaben geplant
  • Zurich-Vertriebspartnerschaft bis Ende 2042 verlängert

Die Deutsche Bank verkürzt mithilfe künstlicher Intelligenz die Entscheidungszeit bei bestimmten kleineren Unternehmenskrediten von Wochen auf Minuten. Das berichtete Reuters gestern unter Berufung auf die Bank. Auch bei einzelnen Krediten an multinationale Konzerne beschleunige die Anwendung die Bearbeitung: Statt Monaten benötige das Institut dafür Wochen.

Technologieausgaben bis 2028 geplant

Die KI-Anwendung sei im Sommer gestartet, berichtet Reuters. Für den Zeitraum zwischen 2026 und 2028 plane die Deutsche Bank zusätzliche Technologieausgaben von mehr als 2,5 Milliarden Euro. Die gemeldeten kürzeren Bearbeitungszeiten beziehen sich auf bestimmte Kredite, nicht auf das gesamte Kreditgeschäft.

Eine Einschätzung zur mittelfristigen Rentabilität lieferte heute Jefferies. Medienberichten zufolge beließ das Analysehaus seine Einstufung bei „Hold“ und das Kursziel bei 33 Euro. Analyst Joseph Dickerson schrieb, die Deutsche Bank sei auf dem Weg, bis 2028 eine Eigenkapitalrendite von rund 12 Prozent zu erreichen.

Vertriebspartnerschaft langfristig verlängert

Neben dem Technologieeinsatz meldete die Deutsche Bank gestern eine vorzeitige Verlängerung ihrer Vertriebspartnerschaft mit Zurich Gruppe Deutschland. Nach Unternehmensangaben läuft die Vereinbarung nun bis Ende 2042. Parallel führen Zurich und DWS ihre Zusammenarbeit langfristig fort.

Das Angebot umfasst weiterhin Lebens-, Risiko- und Sachversicherungen von Zurich sowie Fondsanlagelösungen von DWS. Die Vereinbarung betrifft damit sowohl den Versicherungsvertrieb als auch das Angebot von Fondsanlagen.

Die Deutsche Bank soll am 28. Oktober ihre Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 veröffentlichen. Vorgesehen ist außerdem eine Telefonkonferenz für Investoren und Analysten.

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Diskussion zu Deutsche Bank

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.