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Deutsche Bank Aktie: Indien-Abschied?

Indiens Wettbewerbskommission billigte den Verkauf dreier Deutsche-Bank-Sparten an Kotak für rund 30 Millionen US-Dollar.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kotak übernimmt drei Indien-Geschäftsbereiche
  • Kaufpreis beträgt rund 30 Millionen US-Dollar
  • Drittes Quartal bringt 1,9 Milliarden Euro Nachsteuergewinn
  • Raumfahrtfinanzierung über 560 Millionen Euro vereinbart

Indiens Wettbewerbskommission hat am Dienstag die Übernahme des indischen Privatkunden-, Private-Banking- und Vermögensverwaltungsgeschäfts der Deutschen Bank durch Kotak Mahindra Bank genehmigt. Wie Reuters berichtet, bezifferte Kotak den Kaufpreis auf rund 30 Mio. USD. Die Genehmigung betrifft damit den Verkauf mehrerer Geschäftsbereiche der Deutschen Bank in Indien.

Medienberichten zufolge erfolgt die Übernahme als laufender Geschäftsbetrieb im Wege eines sogenannten „slump sale“. Käuferin der drei genannten Geschäftsbereiche ist jeweils Kotak Mahindra Bank.

Stimmrechte und Kapitalanforderungen

Die Deutsche Bank meldete am Montag eine neue Gesamtzahl von 1.874.860.948 Stimmrechten. Die zugrunde liegende Maßnahme war am 30. Oktober wirksam geworden; die Gesamtzahl veröffentlichte das Institut anschließend in einer Pflichtmitteilung.

Bereits am 27. Oktober hatte die Deutsche Bank niedrigere SREP-Anforderungen für 2027 gemeldet.

Vor gut einer Woche veröffentlichte die Bank außerdem ihre Quartalszahlen: Im dritten Quartal 2026 erzielte sie einen Nachsteuergewinn von 1,9 Mrd. Euro. Der Vorsteuergewinn belief sich im selben Berichtszeitraum auf 2,6 Mrd. Euro.

Für die ersten neun Monate 2026 wies die Deutsche Bank einen Nachsteuergewinn von 5,9 Mrd. Euro aus. Vor Steuern verdiente das Institut in diesem Zeitraum 8,4 Mrd. Euro.

Finanzierung für Europas Raumfahrtunternehmen

Am 30. Oktober vereinbarten die Europäische Investitionsbank und die Deutsche Bank eine Finanzierungspartnerschaft über 560 Millionen Euro. Nach Angaben der Deutschen Bank soll die Partnerschaft europäische Raumfahrtunternehmen fördern.

Die Europäische Investitionsbank beschreibt das Vorhaben als Unterstützung für Investitionen in Europas Raumfahrtunternehmen. Sie hatte die Vereinbarung mit der Deutschen Bank bereits am 29. Oktober mitgeteilt.

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Diskussion zu Deutsche Bank

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.