Gleich zwei Belastungsfaktoren drücken heute auf die Stimmung bei der Deutschen Bank. Der Kurs rutschte zwischenzeitlich um rund 1,8 Prozent auf 25,44 Euro ab – und der breitere Markt zog mit.
Iran-Krieg hinterlässt Spuren in der Stimmung
Auslöser Nummer eins: Die aktuellen ZEW-Konjunkturerwartungen sind entgegen den Prognosen ins Minus gerutscht. Ökonomen sehen den Iran-Krieg als Hauptschuldigen – er habe tiefe Spuren in der Stimmung der befragten Finanzexperten hinterlassen. Der DAX verlor daraufhin sogar seine zwischenzeitlichen Gewinne.
Bankaktien reagieren auf dieses Umfeld besonders sensibel. Steigende geopolitische Risiken, ein möglicher Ölpreisschock und neue Inflationsgefahren verändern das Zinsumfeld – und damit die Erwartungen an Notenbanken wie die EZB, die diese Woche tagt.
Sewing dämpft Wachstumserwartungen
Hinzu kamen Aussagen von Vorstandschef Christian Sewing auf einer Branchenkonferenz. Er räumte ein, dass im ersten Quartal kaum oder kein Wachstum zu erwarten sei – und führte den Iran-Konflikt als potenziellen Rückschlag für die deutsche Wirtschaft an. Trotzdem hält er an den mittelfristigen Zielen für 2026 und 2027 fest, da die Bank ohnehin konservativ geplant habe.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Deutsche Bank?
Das klingt nach Schadensbegrenzung. Anleger haben die Aussagen dennoch zum Anlass genommen, Gewinne mitzunehmen – der Kurs war zuletzt gut gelaufen.
Aktienrückkauf läuft weiter
Im Hintergrund kauft die Deutsche Bank derweil weiter eigene Aktien zurück. Allein in der Woche vom 9. bis 13. März erwarb das Institut rund 5,1 Millionen Aktien zu Durchschnittskursen zwischen 25,43 und 27,44 Euro. Seit Programmstart am 26. Februar wurden damit insgesamt knapp 11 Millionen Aktien zurückgekauft.
Das laufende Rückkaufprogramm signalisiert, dass das Management den aktuellen Kursbereich als attraktiv bewertet – auch wenn das kurzfristig kaum als Kursstütze wirkt.
Deutsche Bank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutsche Bank-Analyse vom 17. März liefert die Antwort:
Die neusten Deutsche Bank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Bank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Deutsche Bank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
